„Late Night Berlin“  Kokain, Oliven in der Vorhaut: Tote Hosen verraten Geheimnisse

Tote Hosen Kirchenkonzert

Die Düsseldorfer Kultband Die Toten Hosen. 

Düsseldorf/Berlin – Fans der Toten Hosen wissen viel über ihre Band. Aber das, was Campino, Breiti und Vom jetzt bei „Late Night Berlin“ verrieten, das werden sie wohl vorher nicht gewusst haben!

Zuerst plauderte Frontmann Campino gut gelaunt mit dem Talkshow-Gastgeber Klaas Heufer-Umlauf. Auch darüber, dass es nie Ziel der Band gewesen sei, berühmt zu werden.

Campino: Glücklich einen ordentlichen Beruf verhindert

„Wir hatten nie Druck. Und nie gedacht, dass wir damit je überleben könnten. Unser Ziel war nicht, berühmt zu werden, sondern: Hauptsache, es gibt uns jemand Spritgeld für die nächste Stadt“, sagte Campino. Zukunftsängste habe er auch nicht gehabt.

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„Ich bin aber sehr glücklich, dass ich einen ordentlichen Beruf verhindern konnte, ein Leben lang. Ich möchte mir nicht ausmalen, was aus mir geworden wäre. Wahrscheinlich ein frustrierter Lehrer, wenn das mit der Musik nicht geklappt hätte.“ 

Die Toten Hosen: Düsseldorfer Band hatte einen Stasi-Eintrag

Klaas Heufer-Umlauf hatte auch recherchiert, dass die Band einen eigenen Stasi-Eintrag hat. Er las ihn vor: „Oberleutnant Krüger hat über die Toten Hosen gesagt: Durch General Schindler wurde festgestellt, dass die Musik der Gruppe durch ihre hohe Lautstärke im ganzen Wohngebiet deutlich hörbar ist. Eine Vielzahl von Bürgern öffnete die Fenster, um sich über die Quelle der Lärmbelästigung zu informieren.“

Campino erinnerte sich: „Das war ein inoffizielles Konzert in Ostberlin vor dem Mauerfall. Und die Stasi arbeitete mit Hochdruck daran, uns das Transitrecht zu verwehren. Aber dann kam der Fall der Mauer doch schneller und sie sind nicht mehr dazu gekommen.“

Toten Hosen: Rolling Stones-Soundmechanikern Kokain mitgebracht

Besonders witzig wurde es beim anschließenden Wahrheitsspiel „Lass die Bombe platzen“, bei der neben Campino und Klaas auch Breiti und Vom von den Toten Hosen mitmachten.

Frage: „Mit welcher Gabe musstet ihr die Soundtechniker der Rolling Stones schmieren?“ Antwort: „Die Währung in den 80ern war noch Kokain“, sagte Breiti und führte aus: „Wir sollten bei ein paar Konzerten der Stones die Vorband sein.“ Also ging es darum, die Soundtechniker so gut zu stimmen, dass sie auch den Hosen den vollen Sound geben. Währung Kokain... „Also haben wir reichlich davon gebracht, um dann festzustellen, dass die uns sowieso fair behandelt hätten.“

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Schlagzeuger Vom: 15 Oliven in der Vorhaut

Weitere Runde, dieses Mal die Frage: „Welche Geschlechtskrankheiten gab es in den 80ern bei den Toten Hosen im Tourbus?“ Breiti war dran mit der Antwort: „Wie nennt man das? Sackratten? Vielleicht auch Tripper...“ Campi: „Penicillin war immer an Bord!“

In der letzten Runde traf es Schlagzeuger Vom. Er musste auf die Frage antworten: „Was war das Schlimmste, was du je nach einem Konzert gemacht hast?“ Vom: „Vier Uhr morgens, Hotelbar. 15 Oliven in der Vorhaut. Ohne Steine. Mit Steinen wären es 20 gewesen...“

So viele Informationen. Da hatte Klaas keine Fragen mehr. Nur den Kommentar: „Tapas mal anders...“

Wer die Toten Hosen bald wieder live auf der Bühne sehen will - ob mit oder ohne Oliven: Am 3. September 2020 macht die Düsseldorfer Band mit ihrer Tournee „Alles ohne Strom" Halt im Mönchengladbacher Stadion. Ticketvorverkauf ab 11. Dezember.

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