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Am Andreas Quartier Stephan Kaluza: Das ist wohl Düsseldorfs größtes Fotokunstwerk

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Galerist Dirk Geuer, Künstler Stephan Kaluza und Uwe Schmitz, Inhaber des Andreas Quartiers.

Düsseldorf – Acht Monate wanderte der renommierte Düsseldorfer Künstler Stephan Kaluza den gesamten Rhein entlang - von der Quelle im schweizerischen Piz Badus bis zur Mündung in Rotterdam.

Alle 70 bis 90 Meter machte Kaluza ein Foto des linken Rheinufers. Das Ergebnis: Auf der gesamten Flusslänge von 1620 Kilometern hat Kaluza den Rhein in 21.449 Aufnahmen lückenlos fotografisch erfasst - als erster und einziger Künstler.

Stephan Kaluza: Sein über 100 Meter langes Fotokunstwerk ziert Andreas Quartier

Jetzt entstand aus den über 21.000 Fotografien ein überdimensionales Fotokunstwerk - 100 Meter lang und 2,35 Meter hoch. Er trägt den Schriftzug: „Alles bleibt im Fluss – Stephan Kaluza – Das Rheinprojekt“.

Das Kunstwerk ziert seit dem 27. April für vier Wochen die imposante Fassade des Andreas Quartiers mit ihren sechs Säulen an der Mühlenstraße in Düsseldorf, dem ehemaligen Amts- und Landgericht. Und es erfreut damit auch alle Kunstliebhaber, die derzeit noch auf die Besuche in Museen wegen der Corona-Maßnahmen verzichten müssen.

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„Da die Museen geschlossen sind und die Menschen nicht zur Kunst kommen dürfen, wollten wir die Kunst zu den Menschen bringen“, betont Uwe Schmitz, Kunstförderer und Vorstand des Unternehmens Frankonia Eurobau AG, und Inhaber des Andreas Quartiers.

Uwe Schmitz: „Wir wollen in diesen Zeiten mit Kunst positives Zeichen setzen"

Uwe Schmitz fügt hinzu: „Wir wollen in diesen schwierigen Zeiten mittels der Kunst ein positives Signal setzen und Zuversicht vermitteln.“ Zudem weist er daraufhin, dass Wasser und Kunst die Themenschwerpunkte im Andreas Quartier bilden.

Der Künstler HA Schult hatte mit dem Kunstprojekt „Action Blue“ im gesamten Hotelbereich den Anfang gemacht. Auslöser für beide Kunstaktionen war, dass die Düssel hier direkt unter dem Andreas Quartier fließt und in den Rhein mündet.

Andreas Quartier macht in Corona-Krise Kunst für alle erlebbar

Dirk Geuer, der das Projekt mit seiner Galerie „Geuer & Geuer" unterstützt und begleitet, ergänzt: „Künstler können wie Seismographen für unsere Gesellschaft sein und ihre Kunst kann uns helfen, die Begebenheiten unserer Zeit besser zu verstehen. Das Andreas Quartier macht die Kunst von Stephan Kaluza auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten sichtbar und erlebbar und möchte ein positives Zeichen an die Menschen senden."

Stephan Kaluza geligt es durch die Verdichtung der Einzelbilder zu einer Kunstinstallation, den Gegenstand seiner Fotos auf neue Art sichtbar und erfahrbar zu machen. Er schuf für die Fotografie, was bis dahin der Malerei vorbehalten war: die Perspektive auf das große Ganze. (nari)

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