Überprüfung läuft Polizei schießt in NRW-Stadt auf flüchtendes Fahrzeug – doch mehrere Treffer

Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht auf der Straße.

In Dortmund (NRW) haben Polizeikräfte am 25. Dezember 2022 auf ein Fahrzeug geschossen. Bei dem Bild handelt es sich um ein Symbolfoto, das einen Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht zeigt.

Einsatzkräfte der Polizei Dortmund haben am ersten Weihnachtstag auf ein Auto geschossen, dessen Fahrer sich offenbar einer Kontrolle entziehen wollte. Jetzt gibt es neue Informationen. 

Die Beamten wollten das Fahrzeug auf frühen Morgen des 25. Dezembers kontrollieren und verließen dafür ihren Streifenwagen. Doch anstatt anzuhalten, gab der Fahrer des Wagens plötzlich Gas. 

Die Einsatzkräfte nahmen die Verfolgung auf und gaben dabei einen Schuss ab, wie es zunächst hieß. Inzwischen ist klar, dass es mehrere Schüsse waren. „Der Wagen wurde an mindestens vier Stellen getroffen“, so eine Sprecherin der Dortmunder Staatsanwaltschaft am Dienstag (3. Januar 2023) gegenüber EXPRESS.de.

Schussabgabe durch Polizei auf Auto in Dortmund – war sie rechtmäßig?

Der Fahrer (18) hielt daraufhin an. Er und sein Beifahrer (17) wurden vorläufig festgenommen. Aus Neutralitätsgründen übernahm die Recklinghäuser Polizei die Ermittlungen zum genauen Tathergang. 

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„Die Rechtmäßigkeit der Schussabgabe wird überprüft. Dazu vernehmen wir gerade Zeuginnen und Zeugen“, erklärt die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Jede Schussabgabe durch Polizeibeamte oder -beamtinnen werde durch die Staatsanwaltschaft geprüft, stellt sie klar.

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Auch der Hergang der Schussabgabe in Dortmund werde rekonstruiert, so die Sprecherin. Warum auf das flüchtende Auto geschossen wurde, ist weiter unklar. Die betroffenen Beamten hätten sich noch nicht zu dem Vorfall geäußert, sagt sie. 

Das an mindestens vier Stellen getroffene Fahrzeug wurde sichergestellt und wird ebenfalls untersucht. Fahrer und Beifahrer kamen nach ihrer vorläufigen Festnahme wieder auf freien Fuß. Bei dem Einsatz war niemand verletzt worden. (iri)

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