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Corona in NRW Landesweite Bremse: Ab Montag überall strengere Regeln

Aufgrund steigender Corona-Inzidenzen gelten ab Montag (26. Juli) wieder strengere Regeln in NRW (Symbolfoto).

Aufgrund steigender Corona-Inzidenzen gelten ab Montag (26. Juli) wieder strengere Regeln in NRW (Symbolfoto).

Alles zur aktuellen Corona-Lage in NRW. Der News-Ticker hält Sie über die Entwicklungen in unserem Bundesland auf dem Laufenden.

Düsseldorf. Corona-News aktuell: In NRW sind inzwischen viele Beschränkungen gefallen. Leider steigen die Zahlen der Corona-Neuinfektionen in NRW seitdem stetig an.

Stand 25. Juli: Corona-Bremse: Was ab Montag in NRW gilt

  • Die Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen klettert ungebremst weiter nach oben. Am Sonntag (25. Juli) verzeichnete das Robert Koch-Institut für NRW 17,1 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Samstag: 16,8). Der Wert wächst kontinuierlich seit dem 9. Juli und liegt auch über der bundesweiten Inzidenz.
    Deswegen gilt ab Montag (26. Juli) wieder die Landesinzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch strengere Infektionsschutzmaßnahmen mit überregionaler Bedeutung - auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen.
    Landesinzidenzstufe 1 bedeutet unter anderem generelle Maskenpflicht in Innenräumen, Flächenbegrenzungen im Einzelhandel sowie strengere Auflagen bei Kontaktbeschränkungen und Mindestabständen. Volks- und Schützenfeste, Tagungen mit mehr als 1000 Teilnehmern sowie der Betrieb von Diskotheken und Clubs in Innenräumen sind bis zum 27. August untersagt.
    In zahlreichen Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens gilt vor Ort bereits Stufe 1, weitere sind an der Schwelle. Nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministerium haben sich die landesweiten Inzidenzwerte innerhalb von neun Tagen verdoppelt.
    Am höchsten liegt der Wert weiterhin in Solingen (64,7), gefolgt von Düsseldorf (39,8) und Köln (31,8). Die „Spitzenreiter“ drohen schon bald in Stufe 2 zu klettern (über 35 bis 50). Sie greift am übernächsten Tag nachdem die 35er-Marke drei Tage infolge überschritten wurde. Dann gilt beispielsweise wieder Test- und Platzpflicht in der Innengastronomie. Weit entfernt davon ist der Kreis Unna, der am Sonntag mit 4,8 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW auswies.

Stand 24. Juli: Corona-Neuinfektionen nicht zu bremsen

  • Rückschlag im Kampf gegen Corona. Ab Wochenbeginn gelten wieder strengere Schutzvorkehrungen. Grund ist die unaufhaltsam steigende Corona-Neuinfektionsrate in Nordrhein-Westfalen. Sie klettert ungebremst weiter nach oben. Am Samstag (24. Juli) verzeichnete das Robert Koch-Institut für NRW 16,8 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen (Freitag: 16,2). Der Wert wächst kontinuierlich seit dem 9. Juli und liegt auch über der bundesweiten Inzidenz (13,6). Deswegen gilt ab Montag wieder die Landesinzidenzstufe 1 (Sieben-Tage-Inzidenz von über 10 bis 35). Damit greifen automatisch strengere Infektionsschutzmaßnahmen mit überregionaler Bedeutung - auch in Kreisen und kreisfreien Städten, die lokal in der Inzidenzstufe 0 liegen. Landesinzidenzstufe 1 bedeutet unter anderem generelle Maskenpflicht in Innenräumen, Flächenbegrenzungen im Einzelhandel sowie strengere Auflagen bei Kontaktbeschränkungen und Mindestabständen. In zahlreichen Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens gilt vor Ort bereits Stufe 1, weitere sind an der Schwelle. Nach Angaben des Düsseldorfer Gesundheitsministerium haben sich die landesweiten Inzidenzwerte innerhalb von neun Tagen verdoppelt. Am höchsten liegt der Wert weiterhin in Solingen (69,7), gefolgt von Düsseldorf (40,8) und Köln (31,4). Die „Spitzenreiter“ drohen schon bald in Stufe 2 zu klettern (über 35 bis 50). Sie greift am übernächsten Tag nachdem die 35er-Marke drei Tage infolge überschritten wurde. Dann gilt beispielsweise wieder Test- und Platzpflicht in der Innengastronomie. Weit entfernt davon ist der Kreis Unna, der am Samstag mit 5,3 die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in NRW auswies.

Stand 23. Juli: Inzidenz steigt weiter an in NRW

  • In der Corona-Pandemie ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter gestiegen. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche lag am Freitag nach Angaben des Robert Koch-Instituts bei 16,2 - nach 14,4 am Donnerstag. Der Wert wächst kontinuierlich seit dem 9. Juli. Innerhalb eines Tages wurden 534 neue Fälle gemeldet. Acht Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
    Am höchsten lag die Inzidenz weiterhin in Solingen, wo der Wert binnen eines Tages von 54,0 auf nun 67,8 kletterte. Düsseldorf kam auf 39,1, in der größten NRW-Stadt Köln stieg die Inzidenz am Freitag auf 29,6. Auf die niedrigsten Zahlen kamen der Kreis Soest mit 5,3 und Remscheid mit 5,4.
    Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte am Donnerstag angekündigt, dass angesichts der steigenden Zahlen ab Montag vermutlich in ganz NRW Inzidenzstufe 1 gelten solle - mit wieder strengeren Regeln bei Maskenpflicht, Abständen und Zusammentreffen. Für einzelne Städte wie Solingen gelten die Vorsichtsmaßnahmen der Stufe 1 neu seit Freitag.

Stand 22. Juli: Laumann kündigt Verschärfung der Corona-Maßnahmen an, Corona-Zahlen steigen weiter, Solingen überschreitet 50er-Marke

  • Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat angesichts der steigenden Zahl von Corona-Infektionen eine Verschärfung der Schutzmaßnahmen angekündigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liege bei 14,4 (Donnerstag) mit steigender Tendenz. „Ab Montag gilt daher vermutlich für das Land wieder die Inzidenzstufe 1 mit ersten zusätzlichen Schutzmaßnahmen“, sagte Laumann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Während es in der Inzidenzstufe Null keine Kontaktbeschränkungen gibt, treten in der Stufe 1 erste Vorsichtsmaßnahmen in Kraft. So sind Treffen im öffentlichen Raum ohne Test für Angehörige aus fünf Haushalten erlaubt. In einzelnen Städten und Kreisen gilt Stufe 1 bereits, weitere Kommunen folgen ab Freitag. „Wir werden jetzt in den nächsten Wochen genau anschauen, welche Dynamik der Infektionsanstieg erreicht und auch welche Auswirkungen die steigenden Inzidenzen auf die Belegung der Krankenhäuser haben“, sagte Laumann. Er rief die Bürger erneut auf, sich impfen zu lassen. „Jeder, der sich jetzt nicht impfen lassen möchte, wird sich über kurz oder lang mit Covid-19 infizieren. Die Impfung ist der einzige Schutz gegen das Virus.“
  • In den Hochwassergebieten sei bislang noch keine besondere Infektionsentwicklung zu beobachten. „Das ist allerdings kein Anlass für eine Entwarnung“, sagte der CDU-Politiker. Daher gebe NRW im Rahmen eines Sonderimpfprogramms zusätzliche Impfkontingente in diese Regionen.
  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Donnerstag (22. Juli) nach Angaben des Robert-Koch-Instituts bei 14,4 - nach 13,8 am Mittwoch. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche ist seit dem 9. Juli stetig gestiegen.
    Innerhalb eines Tages wurden den Behörden 559 neue Covid-19-Fälle bekannt. Sechs Menschen starben in Zusammenhang mit dem Coronavirus.
    Am höchsten lag die Wocheninzidenz nach wie vor in Solingen - mit 54,0 überschritt die Stadt als erste in NRW wieder die 50er Marke. Die Stadt hatte bereits am Mittwoch mitgeteilt, dass in Solingen aufgrund der Infektionslage ab Freitag wieder etwas erhöhte Einschränkungen gelten werden. In Düsseldorf lag die Inzidenz am Donnerstag bei 34,6, in Köln bei 24,6. Am niedrigsten war der Wert im Landkreis Soest mit 3,6.

Stand 21. Juli: Trauriger Trend hält an, rheinische Städte Spitzenreiter

  • Der Trend geht leider wieder in die komplett falsche Richtung: Nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch (21. Juli) wurden binnen sieben Tagen 13,8 Ansteckungen pro 100.000 Einwohnern nachgewiesen. Am Tag zuvor hatte der Wert 13,0 betragen. Die Rate ist in NRW seit dem 9. Juli stetig nach oben geklettert. Bundesweit lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Dienstag mit 11,4 etwas niedriger als in NRW. Laut RKI kamen in NRW innerhalb von 24 Stunden zuletzt 501 neue Infektionsfälle und ein Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus hinzu. Seit Beginn der Pandemie starben im bevölkerungsreichsten Bundesland bereits über 17.000 Menschen nach einer Infektion.
  • An der Spitze der Neuinfektionsraten lag auch am Mittwoch Solingen mit einer Inzidenz von 45,8. Die Stadt im Bergischen Land war am Mittwoch (14. Juli) besonders heftig von der Unetter-Katastrophe getroffen worden. Hinter Solingen folgen die „Inzidenz-Spitzenreiter“ Düsseldorf mit 33,0 und Köln mit 23,3. Am niedrigsten war der Wert in Remscheid (3,6). Inzwischen liegen nur noch 20 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten unter 10. Wenn die Inzidenz stabil unter 10 liegt, erlaubt die seit dem 9. Juli aktualisierte Corona-Schutzverordnung weitreichende Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen.

Stand 20. Juli: Inzidenz steigt weiter an, Angst vor Massen-Ausbruch in Katastrophengebieten

  • In Nordrhein-Westfalen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Der Wert lag am Dienstagmorgen bei 13,0 und damit um 0,9 Punkte höher als am Vortag, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Vor einer Woche betrug er 7,5. Bei der Kennziffer geht es um die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen. Bundesweit lag der Wert mit 10,9 etwas niedriger als in NRW. Laut RKI kamen in NRW in 24 Stunden zuletzt 349 neue Fälle hinzu. Im Zusammenhang mit dem Virus gab es zehn neue Todesfälle; seit Beginn der Pandemie starben in dem Bundesland 17 253 Menschen nach einer Infektion. In Solingen lag die Inzidenz bei 29,5 und damit so hoch wie in sonst keinem Kreis und in keiner Stadt in NRW. Auch in Düsseldorf (29,3), Köln (24,4) und Minden-Lübbecke (22,6) sind die Werte vergleichsweise hoch, im Rhein-Erft-Kreis (3,8) und in Euskirchen (3,6) hingegen sehr niedrig.
  • In Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz gibt es zugleich die Sorge, dass die Hochwasserkatastrophe auch zu steigenden Corona-Infektionszahlen führen könnte. „Eine erhöhte Gefahr der Ausbreitung von SARS-CoV-2 könnte sich vor allem durch die Unterbringung von Personen in Notunterkünften entwickeln“, zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Dienstag) das Düsseldorfer Gesundheitsministerium. Die Gesundheitsämter vor Ort seien sich aber der zusätzlichen Gefahr bewusst. Sie könne durch Testungen, Masken und Lüften reduziert werden. David Freichel vom Corona-Kommunikationsstab der Staatskanzlei in Rheinland-Pfalz sagte dem RND: „Derzeit kommen viele Menschen auf engstem Raum zusammen, um die Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Bewältigung der Katastrophe nicht zu einem Superspreader-Event wird.“