Entwarnung Alarm in Bonner Schwimmbad: Bombe lag im neuen Sandkasten

Ein Absperrband der Polizei sichert den Fundort einer Bombe.

Wegen einer Bombensprengung wurde am Montagnachmittag (11. Oktober 2021) am Bonner Römerbad abgesperrt. Das Symbolfoto zeigt ein Absperrband am Fundort einer Bombe in Frankfurt am 31. August 2017. 

Bei Bauarbeiten ist im Bonner Stadtteil Castell eine Weltkriegsbombe entdeckt worden. Am späten Nachmittag hat die Stadt bekannt gegeben, wann die Bombe gesprengt werden soll. Am Ende ging es ratzfatz. 

Bonn. Bombenalarm in Bonn-Castell. Montagnachmittag (11. Oktober 2021) wurde bei Bauarbeiten am Römerbad eine zehn Kilo schwere Bombe gefunden. Heftig: Wie die Stadt bekannt gab, musste diese vor Ort gesprengt werden. Doch das ging offenbar nicht nur problemlos über die Bühne, sondern auch echt schnell. 

Am späten Nachmittag hatte die Stadt gemeldet, wann die Sprengung voraussichtlich erfolgen wird. Und zwar um 18 Uhr. Fundort war an der Eduard-Spoelgen-Straße. Laut Kampfmittelbeseitigungsdienst war die Bombe nicht transportabel.

Bombenfund in Bonn: Stadt sperrt im Umkreis von 150 Metern ab

Bereits um 18.10 Uhr kam dann die Entwarnung – es hatte erfolgreich „wumm“ gemacht. Aus Sicherheitsgründen war im Umkreis von 150 Metern gesperrt worden. Darunter fiel auch das dortige Rheinufer (Leinpfad). „Die Rheinschifffahrt wird für die Dauer der Sprengung gesperrt“, hatte Isabel Klotz vom Presseamt der Stadt Bonn angekündigt. Die A565 war nicht betroffen. 

Die Sprengung ging mit erheblicher Lärmentwicklung über die Bühne. Auch über die Warn-App Nina kam ein entsprechender Hinweis. Es bestand aber keine Gefahr für die Bevölkerung. Nach ersten Informationen waren Bauarbeiter auf das Weltkriegsrelikt gestoßen, als sie auf dem Gelände des beliebten Römerbades einen neuen Sandkasten ausheben wollten. (iri)

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