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Desaster geht weiter Sanierung der Bonner Beethovenhalle: Stadt wieder mit miesen Nachrichten

Die Beethovenhalle ist eingerüstet.

Eingezäunt, überall Gerüste, sich stapelndes Baumaterial: Seit Jahren kennen die Bonner ihre Beethovenhalle nicht anders. Das Foto ist aus November 2018.

Das Desaster nimmt seinen Lauf: Die Kosten für die Sanierung der Beethovenhalle steigen weiter.

Immer teurer, immer später fertig: Die miesen Nachrichten in Sachen Beethovenhalle reißen nicht ab. Die Stadt erwartet weitere Kostensteigerungen bei der Sanierung.

In einer Vorlage für die Ratssitzung am Donnerstag (17. März 2022) werden die zusätzlichen Mehrkosten auf 19,62 Millionen Euro beziffert. Damit schießen sie auf nun mehr insgesamt 191,4 Millionen in die Höhe. Und damit ist wahrscheinlich noch nicht mal das Ende der Fahnenstange erreicht ...

Bonner Beethovenhalle: Sanierung frühestens Ende 2024 fertig

„In den 19,62 Millionen Euro sind zusätzliche Kostenrisiken enthalten, die teilweise eintreten beziehungsweise deren Eintritt als sehr wahrscheinlich zu betrachten ist“, erklärt Stadtsprecherin Barbara Löcherbach. Sollte es zu weiteren Verzögerungen kommen, seien weitere Kostensteigerungen sehr wahrscheinlich. Der bisherige, 2019 genehmigte Risikopuffer ist inzwischen vollständig aufgebraucht.

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Das Städtische Gebäudemanagement (SGB) geht nun von einer Bauverzögerung von weiteren sechs Monaten aus. Die Sanierung der Beethovenhalle am Rheinufer in Bonn wäre demnach frühestens Ende 2024 fertig. Ursprünglich wollte man im Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 in der frisch aufgemöbelten Halle feiern.

Verzug um Verzug: Sanierung der Bonner Beethovenhalle in Desaster

Die Vorlage informiert am Donnerstag den Rat detailliert über den Stand der einzelnen Baumaßnahmen. Aufgelistet werden auch verschiedene Gründe für die Kostensteigerung und die Zeitverzögerungen. „Dazu zählen zum Beispiel der Verzug aufgrund einer fehlgeschlagenen Ausschreibung des nachlaufenden Rohbaus, ein Verzug aufgrund der Kündigung eines Auftragnehmers, Verzüge beim Trockenbau, der Lüftung und der Fassade. Verzögerungen sind auch verursacht durch strittige Auffassungen hinsichtlich Leistungssoll und Vergütung bei der Ausführungsplanung“, erklärt Stadtsprecherin Löcherbach.

Die Sanierung der denkmalgeschützten und 1959 eingeweihten Beethovenhalle begann im November 2016. Nach damaligen Plänen sollte das Großprojekt knapp 61 Millionen Euro kosten. (iri)

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