Die Großkirmes in Bonn-Pützchen läuft bis Dienstag. Wer das volle Programm erleben möchte, braucht 2026 allerdings ein ordentliches Budget.
Berühmte Kirmes in BonnPützchens Markt ist zurück – Preise lassen viele schlucken
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Pützchens Markt ist eröffnet. Auf dem Kirmesgelände drehen sich seit Freitag wieder die Fahrgeschäfte, an den Imbissständen bilden sich Schlangen und zwischen Buden und Karussells ist bereits am Freitagnachmittag einiges los. Lichter, Musik und die Rufe aus den Fahrgeschäften sorgen wieder für die typische Kirmesstimmung.
Die Großkirmes findet in diesem Jahr zum 657. Mal statt. Fünf Tage lang können Besucherinnen und Besucher über das Gelände laufen, Fahrgeschäfte ausprobieren, an Spielständen ihr Glück versuchen oder sich durch das Angebot der Imbissstände probieren. Neben Klassikern gehören auch neue Attraktionen zum Programm.
Neue Attraktionen sorgen für Nervenkitzel
Für Nervenkitzel sorgen in diesem Jahr unter anderem das Riesenrad „Eyecatcher“ und das Looping-Fahrgeschäft „Nightfly“. Das Riesenrad bietet einen Überblick über das Kirmesgelände, während die „Nightfly“ mit Überschlägen und schnellen Bewegungen vor allem auf diejenigen zielt, die den besonderen Adrenalinkick suchen.
Günstig ist die Fahrt allerdings nicht. Eine Runde mit dem „Eyecatcher“ kostet acht Euro. Für das Fahrgeschäft „Nightfly“ werden sieben Euro fällig. Auch bei vielen anderen Attraktionen liegen die Preise bei fünf Euro oder mehr. Wer mehrere Fahrgeschäfte ausprobieren möchte, muss deshalb schnell ein größeres Budget einplanen.
Neben den Neuheiten gehören auch bekannte Fahrgeschäfte zum Angebot. Die „Wilde Maus“, der „Rock & Roller Coaster“ und die Wildwasserbahn „Big Splash“ sind ebenfalls wieder mit dabei. Damit ist auf dem Markt sowohl für Fans schneller Fahrgeschäfte als auch für Familien und Kirmesbesucherinnen und Kirmesbesucher, die es etwas ruhiger angehen lassen möchten, etwas dabei.
Auch abseits der Fahrgeschäfte gibt es viel zu entdecken. Zwischen den Attraktionen stehen zahlreiche Imbissstände, Süßigkeitenbuden und Spielgeschäfte. Pommes, Bratwurst, gebrannte Mandeln und Zuckerwatte gehören für viele Besucherinnen und Besucher genauso zu einem Kirmesbesuch wie die Fahrt in der Achterbahn.

Copyright: Greta Sünner
Eine Fahrt mit der Achterbahn „Wilde Maus“ kostet sieben Euro pro Person.
Und nicht nur die Fahrgeschäfte können den Kirmesbesuch teuer machen. Ein Glas Kölsch kostet je nach Stand 2,40 bis drei Euro. Wer mit dem Auto anreist, zahlt zudem acht Euro für einen Parkplatz. Zusammen mit Essen, Getränken und mehreren Fahrten kommt so schnell ein beträchtlicher Betrag zusammen.
Wer sparen möchte, sollte sich deshalb vorher überlegen, wie viele Fahrgeschäfte tatsächlich auf dem Programm stehen sollen. Für den Besuch selbst wird kein Eintritt verlangt.
Anreise mit Einschränkungen
Mit Bussen ist Pützchens Markt weiterhin gut erreichbar. Bei der Stadtbahn gibt es allerdings Einschränkungen. Die Linie 66 fährt derzeit nicht regulär. Besucherinnen und Besucher, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, sollten deshalb vorher ihre Verbindung prüfen und etwas mehr Zeit einplanen.
Auch die Anreise mit dem Auto kann je nach Tageszeit länger dauern. Rund um das Veranstaltungsgelände ist mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Wer auf das Auto angewiesen ist, sollte daher möglichst früh losfahren und die ausgeschilderten Parkplätze nutzen.
Pützchens Markt läuft noch bis zum 15. September. Am Dienstag endet die Kirmes am Abend mit einem großen Abschlussfeuerwerk.
