Die neue Brücke der L193 in Königswinter-Oberdollendorf soll über fünf Bahngleise an ihren endgültigen Standort transportiert werden. Das Gesamtprojekt liegt laut Straßen.NRW im Zeitplan.
Selbstfahrende ModulfahrzeugeNeue NRW-Brücke wird millimetergenau über Gleise eingeschoben

Copyright: Thomas Banneyer/dpa
Die neue Stabbogenbrücke an der Landesstraße 193 in Königswinter steht auf Schwerlasttransportern. Bauarbeiter stehen unter der Brückenkonstruktion. Straßen.NRW lässt die neue Brücke über die Bahngleise der Deutschen Bahn einschieben. Die Brücke ist Teil einer wichtigen Verkehrsverbindung zwischen Bonn und Königswinter.
Die neue Brücke der Landesstraße L193 in Königswinter-Oberdollendorf soll Samstag (24. Oktober) über fünf Bahngleise an ihren endgültigen Standort transportiert werden. Die rund 85 Meter lange Stahlkonstruktion werde mit selbstfahrenden Modulfahrzeugen bewegt, teilte der Landesbetrieb Straßen.NRW mit.
Noch bis Montag (7 Uhr) werde dafür rund um die Uhr gearbeitet. Auch Nachtarbeiten seien nötig, eine Ausnahmegenehmigung liege vor.
Verkehrsfreigabe Anfang 2027 geplant
Ein Gleisschutz soll zugleich Fahrfläche für die Schwerlastfahrzeuge sein. Deren Bewegungen müssten genau abgestimmt werden, damit die Brücke millimetergenau positioniert werden könne, heißt es in der Mitteilung.
Die neue, 15 Meter breite Brücke erhält zwei 3,50 Meter breite Fahrstreifen, einen drei Meter breiten gemeinsamen Rad- und Gehweg auf der Ostseite sowie einen zwei Meter breiten Gehweg im Westen.
Nach dem Einschub folgen Fahrbahnaufbau, Asphaltierung und die Fertigstellung der Dämme und Wege. Die Verkehrsfreigabe ist für Anfang 2027 geplant. Das Projekt liegt laut Straßen.NRW im Zeitplan und kostet rund 20 Millionen Euro. (dpa/red)
