Nach einem Tötungsdelikt in Zülpich wurde ein Verdächtiger nach einer Fahndungs-Odyssee in Italien gefasst.
Mord an Zülpicher EhepaarNach irrer Jagd: Verdächtiger (40) in Italien gefasst

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Die Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt. (Symbolfoto)
Aktualisiert
Fahndungserfolg für die Bonner Polizei! Nach einem Tötungsdelikt in Zülpich-Füssenich aus dem August 2023 ist ein Tatverdächtiger (40) nach einer langen Jagd gefasst worden.
Damals waren in einer Hofanlage die beiden Bewohnenden mit lebensgefährlichen Verletzungen gefunden worden. Die Ermittlungen einer Mordkommission führten schnell zu drei Tatverdächtigen: zwei Männern und einer Frau.
Ein Täter bereits verurteilt, der andere auf der Flucht
Während ein 36-jähriger Mann bereits im Juni 2024 wegen Mordes und versuchten Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wurde, konnte der Verdacht gegen eine 36-jährige Frau nicht erhärtet werden.
Doch die Ermittlungen gegen den zweiten Mann, damals 37, glichen einer Odyssee. Ein Haftbefehl wurde aufgehoben, dann wieder erlassen. Der Mann stellte sich im Mai 2024, kam aber im Juli 2025 erneut auf freien Fuß.
Doch die Ermittlerinnen und Ermittler ließen nicht locker. Neue Erkenntnisse, auch vom LKA NRW, erhärteten den Verdacht erneut. Ein internationaler Haftbefehl wurde ausgestellt. Mitte November 2025 klickten dann in Italien die Handschellen. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat die Auslieferung des 40-Jährigen beantragt. (red)
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