Tierischer Einsatz Taubenküken sitzen in der Falle – kuriose Rettungsaktion in Bonn

Hinter dem ersten Gleis des Bonner Hauptbahnhofs sind Baukräne zu sehen.

Am Bonner Hauptbahnhof, hier im Juni 2019 zu sehen, kam es am Montag (3. Oktober 2022) zu einer tierischen Rettungsaktion.

Am Bonner Hauptbahnhof ist es für Polizeikräfte zu einem tierischen Einsatz gekommen. 

Eine Streife der Bonner Bundespolizei hat am Montagnachmittag (3. Oktober 2022) mehrere Küken gerettet. Der Tauben-Nachwuchs saß am Hauptbahnhof in der Falle.

Den Tieren waren offenbar Bauarbeiten am Dach von Bahnsteig 5 zum Verhängnis geworden.

Bonner Hauptbahnhof: Eingesperrte Tauben der Bundespolizei gemeldet 

Ein Reisender erschien gegen 14 Uhr auf der Wache der Bundespolizei und erzählte, dass unter dem Bahnsteigdach Vögel eingesperrt seien. Beim Warten auf seinen Zug hatte er offenbar genau unter der Stelle gestanden und so das Piepsen der Küken gehört. 

Die Streifenbeamten überprüften das und stellten fest, dass die Taubenküken wahrscheinlich bei kürzlich erfolgten Bauarbeiten versehentlich eingeschlossen worden waren. 

„Mehrere Bretter schlossen das Dach am Bahnsteig unterseitig ab und machten ein Entkommen der Tiere unmöglich“, so Kathrin Stoff, Sprecherin der Bundespolizei.

Eine Leiter steht an Bahnsteig 5 des Bonner Hauptbahnhofs, von der Dachverkleidung fehlen drei Bretter.

Taubenküken wurden am Montag (3. Oktober 2022) aus dem Dach des Bonner Hauptbahnhofs gerettet. Kräfte der Bundespolizei mussten dazu drei Bretter entfernen.

Unter Absprache mit der DB AG habe die Streife dann drei Bretter der Dachvorrichtung entfernt und so den Weg für die Tiere freigemacht.

Kurz darauf flatterte ein Taubenjunges nach dem anderen in die Freiheit. „Der engagierte Melder und weitere Tierschützer begleiteten die Befreiungsaktion und zeigten sich glücklich über das Entkommen der Vögel“, erzählt die Bundespolizeisprecherin. Wie lange die Tiere dort eingesperrt waren, sei unklar. (iri)

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