Praktikantin vergewaltigt Baumarkt-Vize (34) vor Bonner Landgericht verurteilt

Außenansicht des Bonner Landgerichts

Vor dem Bonner Landgericht ist am Mittwoch (13. April 2022) der stellvertretende Leiter eines Baumarktes wegen Vergewaltigung schuldig gesprochen worden.

Der Vize-Chef eines Baumarktes ist in Bonn zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Der Vorwurf: Vergewaltigung

Das Bonner Landgericht hat einen stellvertretenden Leiter eines Baumarkts im Kreis Euskirchen wegen Vergewaltigung einer Praktikantin (18) für schuldig gesprochen. Das Urteil fiel am Mittwoch (13. April 2022). Demnach muss der 34-Jährige für drei Jahre und drei Monate in den Knast.

Laut Urteil hatte der Angeklagte die 18-Jährige, die zum damaligen Zeitpunkt im Lagerraum arbeitete, gegen ihren Willen in einen Abstellraum geschoben und dort vergewaltigt – und hörte erst auf, als er ein Geräusch aus dem Lager hörte.

Prozess in Bonn: Angeklagter bestritt Vorwurf bis zum Schluss

Die Praktikantin meldete den Vorfall aus Angst erst später bei der Polizei. Ihrer Mutter und Freundinnen hatte sie von dem Übergriff allerdings zeitnah erzählt.

Der Baumarkt-Mitarbeiter bestritt bis zum Schluss, sich der 18-Jährigen jemals sexuell genähert zu haben. Sein Verteidiger hatte einen Freispruch gefordert. Die Richter jedoch hatten keinerlei Zweifel an der Schuld des Mannes. Die Aussage der Praktikantin sei „absolut glaubwürdig“ gewesen. (dpa)

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