Schwer verletzt Radfahrer bringt Mann (81) zu Fall und lässt ihn einfach liegen – Kölner Polizei auf Zeugensuche

Einen Tag vorher war die Polizei da Schock in NRW-Stadt: Mann (†69) sprengt sich im Wald in die Luft

Polizei und Spurensicherung an einem Tatort in einem Wald.

In einem Waldstück soll sich der Mann selbst in die Luft gesprengt haben. Das Symbolfoto entstand 2021 in Bispingen und hat keinen Bezug zum aktuellen Fall.

Schockierender Fall in Attendorn (NRW): Ein Mann, bei dem einen Tag zuvor diverse Waffen und Munition gefunden worden war, soll sich nach seiner Freilassung selbst in die Luft gesprengt haben.

Ein 69-Jähriger soll sich in einem Wald in Attendorn im Kreis Olpe (NRW) selbst in die Luft gesprengt hatten. Nur einen Tag vorher hatte es in seinem Haus eine große Durchsuchung gegeben, bei der Kriegswaffen und Munition gefunden worden waren.

Über die Explosion und den Tod des Mannes berichtet am Donnerstag (11. August) die „Bild“. Demnach soll es sich bei dem Mann um einen Vertreter des rechtsradikalen Spektrums gehandelt haben.

Attendorn: Mann (†69) sprengt sich im Wald in die Luft

Am Mittwoch (10. August) hatte die Staatsanwaltschaft mitgeteilt, dass es an der Wohnanschrift des Mannes eine Durchsuchung gegeben hatte.

Der Grund: der Verdacht, dass der 69-Jährige im Besitz von Kriegswaffen, Kriegswaffenteile, Kriegswaffenmunition und weiterer Waffen sein könnte. Zuvor waren umfangreiche Ermittlungen gelaufen.

Auf dem Grundstück wurden die Ermittlerinnen und Ermittler dann nach eigenen Angaben auch fündig. Eine abschließende Bewertung der aufgefundenen Gegenstände mit Blick auf Verstöße gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz stand aber noch aus.

Ein Sprecher sagte, dass eine Mehrzahl der Waffen ersten Erkenntnissen zufolge auch älteren Datums gewesen sei. Der Mann, wegen ähnlicher Delikte bereits vorbestraft und zu Haftstrafen verurteilt, war vorläufig festgenommen worden, wurde aber später zunächst wieder auf freien Fuß gesetzt.

Warum genau er die Waffen bei sich hortete, ist aktuell noch nicht bekannt. Laut Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll er keine Anschläge geplant haben, allerdings auch nicht im Besitz einer Waffenbesitzkarte oder eines Waffenscheins sein. (tw, mit dpa)

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