Königswinter Absturz-Drama im Siebengebirge: Jetzt ist klar, wer die Toten sind

Wrackteile des Flugzeugs liegen im Wald.

Wrackteile der am Montag (11. Oktober 2021) im Siebengebirge abgestürzten Maschine liegen im Wald.

Die Feuerwehr Königswinter wurde am Montag (11. Oktober) wegen eines abgestürzten Flugzeugs alarmiert. Bei dem Absturz hat es Tote gegeben. Erst jetzt ist klar, wer die Opfer sind. 

Königswinter. Im Siebengebirge ist am Montag (11. Oktober) bei Königswinter ein zweimotoriges Flugzeugzeug abgestürzt. Dabei sind beide Insassen ums Leben gekommen. 

Auf Anfrage von EXPRESS.de hat die zuständige Bonner Polizei am Dienstagnachmittag (12. Oktober) erklärt, dass es sich bei den Toten um einen 51-Jährigen und einen 23-Jährigen aus NRW handelt. Ihre Identität war zunächst unklar, beide Leichname waren in die Gerichtsmedizin nach Bonn gebracht worden. 

Absturz im Siebengebirge: Flugzeug wollte nach Hamburg

Nach Informationen von EXPRESS.de kannten sich die beiden Männer. Am Unglückstag waren sie in einer sechssitzigen „Piper PA-34-220T Seneca V“ in Sankt Augustin-Hangelar mit Ziel Hamburg. Um nicht in die Flugschneise des Köln/Bonner Flughafens zu geraten, wollte der 51-jährige Pilot eine kleine Runde über dem Siebengebirge drehen ...

Wie Feuerwehrsprecher Marc Neunkirchen berichtete, wurden die Einsatzkräfte um 8.24 Uhr alarmiert – eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund Gassi war, hatte den Absturz gemeldet. Die Unglücksstelle befand sich am Steilhang des Lohrbergs, nahe der Festungsruine Löwenburg. 

Einsatzkräfte stehen im Nebel im Wald im Siebengebirge.

Im dichten Nebel sind Kräfte von Feuerwehr und Polizei im Einsatz im Siebengebirge, wo am Montag (11. Oktober 2021) ein Kleinflugzeug abgestürzt ist. 

Bei dem Absturz habe die Maschine Baumwipfel touchiert und sei in den bewaldeten Hang gestürzt, berichtete Wehrsprecher Marc Neunkirchen am Montagvormittag. Der Flieger habe dabei einen Baum zerfetzt. „Die Trümmerteile sind über eine Fläche von zirka tausend Quadratmeter verteilt“, erklärte er. Bei Eintreffen der Kräfte hätten Trümmerteile gebrannt. Die beiden Toten seien in unmittelbarer Nähe des Flugzeugwracks gefunden worden. 

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Königswinter hatten bereits bei der Anfahrt Kerosingeruch wahrgenommen. Die Absturzstelle selbst ist schwer zugänglich. Dazu kam, dass Nebelschwaden über dem Siebengebirge hingen und witterungsbedingt nur rund 50 bis 80 Meter Sicht war.

Flugzeugabsturz im Siebengebirge: Hundertschaft der Polizei durchkämmt das Gelände in Königswinter

Experten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung  waren vor Ort, um sich ein Bild zu machen und um die Ursache des Absturz-Dramas herauszufinden. Nachdem die Feuerwehr bereits den Bereich nach möglichen weiteren Opfern abgesucht hatte, durchkämmte eine Einsatzhundertschaft der zuständigen Bonner Polizei das Gelände. Auch die Kripo war vor Ort. Wehrsprecher Marc Neunkirchen sagte: „Im Moment ist es ein Tatort.“ (aa, iri)

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