Aachen 37-Jähriger gesteht brutale Bluttat an eigenem Komplizen

Prozessauftakt in Aachen: Ein 37-Jähriger soll seinen eigenen Komplizen aus Habgier ermordet haben. Bamberg, Bayern: Eine Statue der Justitia hält als Symbol eine Waage in ihrer Hand.

Am Dienstag (17. August) ist es zum Prozessauftakt in Aachen gekommen. Ein 37-Jähriger soll seinen eigenen Komplizen aus Habgier ermordet haben. Das Symbolbild wurde 2014 in Bamberg aufgenommen.

Ein 37-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Aachen verantworten. Er soll im März seinen eigenen Komplizen ermordet haben. Beim Prozessauftakt am Dienstag (17. August) räumte der Angeklagte ein, die Tat begangen zu haben.

Aachen. Mit mehreren Messerstichen soll ein 37-Jähriger seinen eigenen Komplizen brutal ermordet haben. Nun kam es zu dem Prozessauftakt in Aachen.

Landgericht Aachen: 37-Jähriger bekennt sich zu Mord an Komplize

Vor dem Landgericht Aachen hat ein Prozess gegen einen 37 Jahre alten Mann begonnen, der seinen ehemaligen Komplizen (46) aus Habgier mit 16 Messerstichen getötet haben soll.

Laut einer Gerichtssprecherin hat der Angeklagte die Tat vom 20. März 2021 zum Prozessauftakt am Dienstag (17. August) eingeräumt. Sie sei laut Aussage des Angeklagten nach einem eskalierten Streit geschehen. Zuvor sei der Brasilianer von dem 46-Jährigen bedroht worden.

Aachen: Mann soll Komplizen aus Habgier erstochen haben

Laut Staatsanwaltschaft hatten sich die beiden Männer verabredet, um in den Niederlanden ein Falschgeld-Geschäft abzuwickeln. Das spätere Opfer habe deshalb 17.100 Euro dabei gehabt, um das Falschgeld anzukaufen. Bei einem Stopp in Kall (Eifel) soll der zuletzt in Spanien wohnhafte Angeklagte, der vom ursprünglichen Plan des Falschgeld-Geschäfts bereits abgerückt gewesen sein soll, 16 Mal auf das Opfer eingestochen haben, so dass der Mann vor Ort starb.

Dem Mann wird vorgeworfen, die Tat aus Habgier begangen zu haben, um das Geld für sich zu behalten. Die Anklage spricht angesichts der ermittelten Tatumstände von einem „absoluten Vernichtungswillen“.

Eifel: Tatverdächtiger konnte nach Bluttat schnell gefasst werden

Ein Zeuge hatte den Angaben zufolge beobachtet, wie der Verdächtige die Leiche auf einem Feldweg in den Kofferraum hievte und das Kennzeichen des Wagens notiert. Nach kurzer Flucht konnte der Tatverdächtige noch am selben Tag gefasst werden. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Fünf Prozesstage bis zum 27. August 2021 sind laut der Gerichtssprecherin in dem Mordprozess vorgesehen. (dpa)

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