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Düsseldorfer hat ihn gefunden Millionengeschäft mit Hitlers Auto

Der Wagen des Diktators Adolf Hitler. Ein Düsseldorfer hat ihn gefunden.

Der Wagen des Diktators Adolf Hitler. Ein Düsseldorfer hat ihn gefunden.

Düsseldorf – Der Düsseldorfer Oldtimer-Händler Michael Fröhlich (59) hat den Original-Wagen von Adolf Hitler gefunden. Ein Millionen-Geschäft.

Fröhlichs Auftraggeber ist ein russischer Milliardär, dem der Deal einen mehrstelligen Millionen-Betrag wert ist. Allein der Hitler-Wagen soll vier bis zehn Millionen Euro wert sein.

Ein Mittelsmann war mit dem außergewöhnlichen Wunsch seines reichen Auftraggebers auf Fröhlich zugekommen. „Ich war hin und her gerissen. Es handelte sich schließlich um das Auto dieses schrecklichen Massenmörders“, gesteht er.

Fröhlich recherchierte trotzdem wochenlang im Internet, telefonierte mit Experten in ganz Europa. „Keiner wollte mit der Sprache rausrücken. Ein heikles Thema…“ Fröhlich fand heraus, dass der Wagen von Adolf Hitler nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich für 2000 Reichsmark verkauft wurde. Danach landete er im Automuseum „Imperial Palace“ in Las Vegas. Von dort kam er nach München in die Sammlung eines Brauerei-Milliardärs. Nach dessen Tod 2008 verkaufte ihn die Witwe. „Am Mittwoch bekam ich dann den entscheidenden Tipp, an wen.“

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Das kleine Sternenbanner und das Fähnchen mit Präsidentensiegel von der Limousine, in der US-Präsident John F. Kennedy erschossen wurde, brachten in einer Auktion 450 000 Dollar (375 000 Euro)

2005 ersteigerten Gerrit Crummenerl und Steffen Kleinsteuber aus Leipzig Erich Honeckers Citroen CX 25 Prestige für 23 500 Euro.

Etwas mehr, nämlich 210 000 Euro, brachte der Dienstwagen Chrysler 300 C des Ex-Senators von Illinois. Dessen Name: Barack Obama.

Volltreffer! Fröhlich fand den tiefblauen Mercedes 770 K. „Er gehörte einem Privatier, stand in einer Garage nahe Bielefeld. Er hatte sechs von diesen sehr seltenen Modellen. Sie gehörten u. a. Hitlers Adjutantur sowie dem Außenminister der Nazis, Joachim von Ribbentrop.“

Fröhlich besorgte die Originalpapiere und Werksbücher. Alte Fotos wurden mit dem Auto verglichen. „Da stimmte sogar das Kennzeichen: 1A 148461.“
Sofort informierte Fröhlich den russischen Interessenten. Freitag kam der im Privatjet. „ Voher hatte ich mich bei Staatsanwalt Johannes Mocken informiert, ob die Transaktion strafbar sei. Es bestanden keine Bedenken – solange keine Nazi-Symbole zu sehen seien.“

Käufer und Verkäufer einigten sich: Der russische Milliardär kaufte den gesamten Mercedes-Fuhrpark. „Für mehrere Mio. Euro. Das Highlight der Sammlung, der Hitler-Wagen, kommt nach Moskau“, sagt Fröhlich. Für die fünf anderen Karossen soll er im Auftrag des Russen Käufer finden.

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