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Sie verliert Bein und Finger Paige (19) wird von Hai attackiert – sie tut nun das einzig Richtige

Die US-Amerikanerin Paige Winter läuft mit einer Gehhilfe, ihre Hände sind bandagiert, sie trägt eine Beinprothese, aber sie lächelt.

Die US-Amerikanerin Paige Winter wurde 2019 von einem Bullenhai attackiert, verlor ihr Bein und ihre Finger. Auf Instagram postete sie am 4. Juli dieses Bild kurz nach ihrer OP. Heutzutage setzt sich Paige für die Haie ein.

Paige Winter wurde vor zwei Jahren von einem Bullenhai angegriffen, dabei verlor sie ihr Bein und ihre Finger – heute setzt sie sich leidenschaftlich für die Tiere ein.

New Bern (North-Carolina). Als 17-Jährige wurde die US-Amerikanerin Paige Winter (19) von einem Bullenhai angegriffen und dabei so schwer verletzt, dass sie ihr Bein und zwei Finger verlor. Nun stellt sie sich ihren Ängsten und will die Haie schützen.

Es passierte am 2. Juni 2019, als Winter am Atlantic Beach (im US-Bundesstaat North Carolina) im hüfthöhen Wasser schwamm. Ein Hai kreuzte ihren Weg und griff sie an, sie wurde urplötzlich unter Wasser gezogen.

Paige Winters Vater Charlie kam ihr zu Hilfe und schlug den Hai mehrmals, bis das Tier seine Tochter losließ. Laut „Washington Post“ habe er dem Tier fünf Mal ins Gesicht geschlagen. „Gott sei Dank war er bei ihr“, schreibt ihre Großmutter Janet später in einem Facebook-Beitrag.

Paige Winter wird von Hai attackiert und verliert Bein und Finger

Die „schreckliche“ Begegnung hinterließ bei Winter „tiefe Schnittwunden an Bein, Becken und Handbereichen“, wie die Rettungskräfte US-Medien kurz nach dem Angriff erklärten. Aufgrund der Schwere des Angriffs und der erlittenen Verletzungen wurde Winters linkes Bein oberhalb des Knies amputiert. Zudem verlor sie zwei ihrer Finger.

Und wie reagiert ein 17-jähriger Teenager, der von einem Hai angegriffen wurde und mehrere Körperteile verliert? Paige Winter jedenfalls machte kurz nach der OP Witze, wie ihre Mutter Marcy auf Facebook erklärte. Trotz allem, was passiert war, habe Paige nach der Operation gesagt, dass sie wolle, „ dass jeder weiß, dass Haie immer noch gute Menschen sind“. Sie drückte ihren Respekt vor den Tieren aus, wünschte sich, dass die Menschen die Haie ebenfalls respektieren.

Paige Winter kämpft nach dem Angriff für die Haie

Das ist zwei Jahre her. Heute trägt Winter eine Beinprothese und ist – nach allem, was sie durchgemacht hat – eine leidenschaftliche Kämpferin für Haie und ihre Arterhaltung. Ihre bewegende Geschichte ist nun in einer Dokumentation auf „National Geographic“ zu sehen: „Haiangriff: Die Paige-Winter-Story“ wird am 12. Juli uraufgeführt und soll ab dem 26. Juli auch in Deutschland zu sehen sein – im Themenmonat namens „Hai Life“.

Experten untersuchen darin die Details von dem Haiangriff im Juni 2019, um herauszufinden, ob sie ähnliche Angriffe verhindern können. „Tatsächlich haben Haie die meiste Zeit entweder Angst vor uns oder schenken uns nicht die geringste Aufmerksamkeit. Wir passen überhaupt nicht in das Menüprofil“, erklärt der US-Meeresökologe Dr. Mike Heithaus.

Paige Winter und ihr Vater stellen sich den Ängsten

Sowohl Winter als auch ihr Vater stellen sich ihren Ängsten, mit näheren Haien in Kontakt zu kommen, treffen in der Doku ihren ersten Hai seit Winters Angriff. „Ich denke, wenn ich mich erst einmal mehr an meine Beinprothese gewöhne und mehr Fähigkeiten damit gewinne, wäre ich super offen, einen Hai zu treffen“, sagt Winter. (mg)