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Nabu schlägt AlarmZählaktion „Schmetterlingszeit“ in NRW gestartet – jeder kann mitmachen

Schmetterlingsmonitoring

Copyright: Oliver Berg/dpa

Der Nabu ruft zum Schmetterlingszählen auf. (Symbolbild)

Insektensterben in NRW: Zählen Sie jetzt Schmetterlinge!

Der Nabu in NRW startet einen dringenden Appell mit der Mitmach-Aktion „Schmetterlingszeit“. Die Kampagne findet schon zum elften Mal statt und soll das Bewusstsein für das alarmierende Insektensterben schärfen. Jeder Einzelne ist nun aufgerufen, einen Beitrag zu leisten!

Der Zählzeitraum beginnt heute (15. Juni 2026) und endet am 15. Juli. Ihr könnt die farbenfrohen Insekten im Garten, auf dem Balkon oder in Parks beobachten. Eure gesammelten Daten lassen sich danach bis spätestens 22. Juli online einreichen.

Mitmachen ist kinderleicht

Das Prinzip ist wirklich unkompliziert: Die Zählung kann an einem einzigen oder über mehrere Tage erfolgen. Entscheidend ist, pro Tag ausschließlich den Höchstwert einer jeweiligen Spezies zu übermitteln. Werden zum Beispiel am Vormittag drei Zitronenfalter und später am Tag vier gesichtet, wird für diesen Tag die Zahl vier gemeldet.

Damit es für euch noch einfacher wird, bietet der Nabu ein Hilfsmittel an. Darauf sind die am weitesten verbreiteten Falterarten zur besseren Identifizierung dargestellt. Eure Resultate lassen sich online über die „Webseite des Nabu“ melden, wo auch das besagte Hilfsmittel zu finden ist.

Jede einzelne Zählung hat eine Bedeutung

„Empfehlenswert ist es, eine passende Pflanze auszuwählen und alle Schmetterlinge, die sich dort niederlassen, zu erfassen“, erläutert Karl Heinz Jelinek vom Nabu. Mithilfe der zusammengetragenen Informationen lasse sich feststellen, welche Schmetterlingsarten in direkter Nachbarschaft zu Wohngebieten noch existieren und in welcher Frequenz sie beobachtet werden.

„Über die Jahre können wir so vielleicht Entwicklungstendenzen der Bestände einzelner Falterarten erkennen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen teilnehmen“, meint Jelinek. Darüber hinaus will der Nabu Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, auf dem eigenen Balkon oder im Garten mehr Raum für die Biodiversität – und somit auch für Falter – zu gestalten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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