Weg von Öl und Gas im Altbau? Youtube-Bastler hat verblüffende Lösung mit Klimageräten

Ein Klimasplitgerät steht auf einem Dach in Düsseldorf.

Die Außenanlage eines herkömmlichen Klimageräts auf einem Dach in Düsseldorf.

Steigende Energiekosten, Sorgen um die Umwelt. Viele wollen nun weg von Öl und Gas. Doch was tun im Altbau? Der Bastler Andreas Schmitz hat nun einen verblüffenden Lösungsvorschlag.

Der Winter naht und viele Menschen fürchten sich vor den explodierenden Heizkosten. Gerade Rentner, die in wenig gedämmten Altbauten wohnen oder junge Familien, die sich gerade für viel Geld einen Altbau gekauft haben, fehlt das Geld, um auch noch in eine teure Wärmepumpe zu investieren.

Zumal viele Heizsysteme gar nicht für den Betrieb mit einer modernen Heizanlage ausgerichtet sind. Ein Do-it-yourself-Bastler bietet aber nun eine vergleichsweise kostengünstige Alternative: Heizen mit sogenannten Klima-Splitgeräten. Die sind Massenware auf dem Markt und haben zwar nicht den Wirkungsgrad einer Wärmepumpe, können sich aber im Vergleich zu anderen Systemen immer noch sehen lassen und den Energiebedarf signifikant senken.

Dank Wärmepumpe spart Schmitz 13 Liter Öl am Tag

In seinem Video, das bereits vom 9. Januar 2022 stammt, erklärt Andreas Schmitz seinen 207 000 Abonnenten, wie er ein System baut, mit dem er auch den Überschuss aus seiner Solaranlage verbrauchen kann. Aber er reduziert damit auch seinen Ölbedarf von 15 Liter auf zwei Liter pro Tag und spart damit in der Heizsaison signifikant Geld.

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Mit den verschiedenen Geräten kann sein Haus nun in jedem Zimmer auf die gewünschte Temperatur geheizt werden. Und im Sommer bieten sie sich als Klimanlage an.

Auch für Wohnungsbesitzer könnte das eine Alternative sein, die kleinen Außengeräte dürfte man an jeder Außenwand oder dem Balkon befestigen können. 

Auch weitere Tipps hat der BastlerAndreas Schmitz in seinem Video parat. So nutzt er eine dezentrale Lüftung, um die Außenluft zu filtern, was nicht nur Energie spart, sondern auch Allergikern die Möglichkeit bietet, sich vor Pollenflug zu schützen, weil man die Fenster für Frischluft nicht öffnen muss.

In seiner Beispiel-Rechnung investierte er gut 6000 Euro in seinen Altbau – inklusive Werkzeug und sparte schon in der ersten Heizsaison deutlich über 1000 Euro. Eine Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus dürfte im Vergleich je nach Arbeitsaufwand derzeit rund 35 000 Euro kosten.

In Altbauten mit dicken Heizkörpern und ohne Fußbodenheizung wären sogar noch größere Investitionen erforderlich. Die Lösung von Andreas Schmitz dürfte da sicher interessant sein – und weitaus umweltfreundlicher als die Investition etwa in einen Kaminofen.

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