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Tierdrama bei KölnKatzenbaby entgeht nur knapp grausamen Tod

Ein schwarzes Katzenbaby sitzt auf einem Handtuch

Copyright: Katzenschutzbund Köln

Diese Katzenbaby wäre im Rhein-Erft-Kreis fast in der Müllpresse gelandet. 

Ein Katzenbaby ist nur knapp dem Tod entkommen. Es steckte in einem Schrank und der stand bereits neben der Müllpresse. 

Was für eine schreckliche Vorstellung: Ein Katzenbaby wäre fast in der Müllpresse gelandet. Der Winzling saß in einem Schrank, der entsorgt werden sollte.

„Wir haben keine Ahnung, wie die Babykatze dort hineingekommen ist. Wurde sie schon mit angeliefert? Saß sie absichtlich oder versehentlich in diesem Schrank? Es ist ein Rätsel“, erzählt Martina Zörner (62) vom Katzenschutzbund Köln e. V.

Kölner Katzenschützerin: Schrank stand schon neben der Müllpresse

Dass das gerade mal drei bis vier Wochen alte Kätzchen nicht zu Tode gequetscht wurde, verdankt es Mitarbeitern eines Entsorgungsbetriebes im Rhein-Erft-Kreis. „Sie haben ein Geräusch gehört und im Schrank nachgeschaut“, so Martina Zörner. Zum Glück. Denn, so die 62-Jährige: „Der Schrank stand schon neben der Müllpresse, sollte dort reingeworfen werden.“ 

Nachdem das Firmengelände vergeblich nach weiteren Katzen abgesucht worden war, nahm einer der Mitarbeiter das Kitten erstmal mit nach Hause. Dort holte es die Tierschützerin dann noch am selben Abend ab.

„Es ist ein sehr kleines Baby, das in einer Tour geschrien hat“, erzählt Martina Zörner, die schnell Milch organisieren musste. „Das versetzte mich kurz in Hektik, weil niemand wusste, wie lange es schon ohne Nahrung war und wie lange es noch durchhalten würde.“ 

Schließlich habe der Minifratz, wie sie den Winzling nennt, zwei Fläschchen fast komplett leer getrunken. Grundsätzlich sei das Katzenbaby in einem so guten Zustand, dass es sehr wahrscheinlich nicht draußen geboren wurde, meint die 62-Jährige und gibt zu bedenken:. „Es ist seltsam. Selbst wenn ich einen Schrank zum Sperrmüll rausstelle, dann vermisse ich doch mein Katzenbaby...“

Minifratz hat sogar doppelt Glück. Zwar gab es beim Kölner Katzenschutzbund keinen passenden Wurf für ihn, aber es konnte einer bei den Straßenkatzen Köln gefunden werden. Dort wurde der Kleine direkt von der Mutterkatze adoptiert. 

„Das Schöne in solchen Situationen ist, dass sich die Vereine übergreifend austauschen und sich gegenseitig helfen“, so Martina Zörner begeistert. (iri)

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