Im Bahnhof Leverkusen ist es zu einem größeren Einsatz der Bundespolizei gekommen. Auslöser war ein Rettungseinsatz.
Bahnhof LeverkusenFahrgast drückt Notrufknopf – Polizei muss anrücken

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Die Bundespolizei ist am Samstagmittag (21. März) zum Bahnhof Leverkusen ausgerückt (Symbolfoto).
Aktualisiert
Polizeieinsatz am Leverkusener Bahnhof! Die Bundespolizei ist seit Samstagmittag (21. März) mit zahlreichen Einsatzfahrzeugen vor Ort, nachdem es in einem RE5 zu einem Tumult gekommen war.
Nach ersten Informationen hatte ein Fahrgast den Notrufknopf gedrückt, weil er Erste Hilfe benötigte. Wegen des Rettungseinsatzes kam es gegen 12.40 Uhr zu einem längeren Halt am Bahnhof Leverkusen. Dies sorgte für Ärger bei einer bestimmten Gruppe unter den Fahrgästen.
RE5 mit langem Halt im Bahnhof Leverkusen
Dabei handelte es sich um rund 150 Personen, die an einer Versammlung in Bonn teilnehmen wollten. Dort findet in der Rheinaue seit 11 Uhr (bis 20 Uhr) eine Versammlung zum Thema „Die Lage in Syrien“ statt, zu der insgesamt bis zu 15.000 Teilnehmende erwartet werden.
Die kleine Gruppe von 150 anreisenden Versammlungsteilnehmenden steckte jetzt allerdings wegen des Rettungseinsatzes im RE5 bei Leverkusen fest. Und offenbar dauerte ihnen das Ganze zu lange.
„Es gab einen kleineren Tumult, der inzwischen aber friedlich geklärt werden konnte“, erklärte eine Sprecherin der Kölner Bundespolizei gegenüber EXPRESS.de. Einige aus der Gruppe hätten die Situation nicht verstanden.
Um 13.30 Uhr stand der RE5 weiterhin im Leverkusener Bahnhof, über dem auch ein Polizeihubschrauber kreiste. Diesen hat die Bundespolizei allerdings bereits seit dem Morgen wegen des Derby-Spiels im Einsatz. (iri).

