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Bergisch GladbachGewaltexzess am Busbahnhof – Polizei sucht „Irokesen“

Ein Rettungswagen steht mit offenen Türen auf der Straße, davor stehen zwei Streifenwagen der Polizei.

Einsatz von Polizei und Rettungsdienst: In Bergisch Gladbach wurden am Donnerstag (1. Juni 2023) gegen 0.30 Uhr zwei Männer (47, 28) zum Teil schwer verletzt. Das Symbolfoto zeigt einen Einsatz an der Amsterdamer Straße in Köln.

Brutaler Vorfall am Busbahnhof in Bergisch Gladbach. Zwei Männer wurden durch Schläge und Tritte zum Teil schwer verletzt.

Ein 28-Jähriger ist am Busbahnhof Bergisch Gladbach krankenhausreif getreten worden. Er und ein Bekannter (47) waren gerade mit der S-Bahn aus Köln gekommen, als sie ins Visier einer Gruppe von mehreren Personen gerieten. 

Wie die Polizei am Montag (5. Juni 2023) berichtet, waren die beiden Männer zunächst beleidigt worden. Dann eskalierte die Situation. 

Busbahnhof Bergisch Gladbach: Pöbel-Gruppe greift Männer an

Der Vorfall ereignete sich am Donnerstag (1. Juni) gegen 0.30 Uhr. Die späteren Opfer waren an der Endhaltestelle der S-Bahn ausgestiegen und gingen in Richtung Busbahnhof, als sie aus der Gruppe heraus beleidigt und angepöbelt worden sein sollen. 

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Nach einem kurzen verbalen Schlagabtausch gingen die beiden Männer weiter, wollten es ganz offensichtlich dabei belassen. Doch plötzlich sollen sie aus der mutmaßlichen Pöbel-Gruppe angegriffen und zu Boden geprügelt worden sein. 

Damit nicht genug. „Am Boden liegend wurden der 47-Jährige und der 28-Jährige mehrfach von mehreren Personen getreten“, erklärt Polizeisprecher Christian Tholl. Auch gegen den Kopf! Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen. 

Polizei: Opfer aus Bergisch Gladbach noch nicht vernehmungsfähig

Beide Opfer wurden durch die Schläge und Tritte verletzt, auch im Gesicht. Die Verletzungen des 28-Jährigen waren so schwer, dass er stationär ins Krankenhaus kam. Wie Polizeisprecher Tholl am Montag gegenüber EXPRESS.de erzählte, ist er noch nicht vernehmungsfähig. 

Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen. In welche Richtung die Beleidigungen/Pöbeleien gingen, ist noch unklar. Laut Tholl gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass sich Opfer und Tatverdächtige kannten. 

Nehmen Sie hier an unserer EXPRESS.de-Umfrage teil:

Die Polizei sucht nun nach Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise auf die Flüchtigen geben können. Ein Tatverdächtiger wird als blond, etwa 20 Jahre alt, 1,90 Meter bis zwei Meter groß und 110 Kilogramm schwer beschrieben. Ein zweiter soll ebenfalls etwa 20 sein, 1,80 Meter bis 1,85 Meter groß und 90 Kilo schwer. Der schwarzhaarige Mann hatte zudem eine auffällige Frisur: einen breiten Irokesen-Schnitt. 

Wer Hinweise zu dem Vorfall und/oder den Tatverdächtigen geben kann, wendet sich bitte unter der Rufnummer  02202 205-0 an die Polizei Rhein-Berg. (iri)