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Brand in Bergisch GladbachFeuerwehr rückt zu Mehrfamilienhaus aus – Ursache zunächst unklar

Mann vn der Feuerwehr auf einer Brandstelle an einem Haus.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach war am Freitag (5. April) bei einem Brand in der Stadt im Einsatz. Der Einsatz endete in den Abendstunden.

Am Freitagabend (5. April) war die Feuerwehr bei einem Schwelbrand in Bergisch Gladbach im Einsatz.

von Thomas Werner (tw)

Für die Feuerwehr Bergisch Gladbach stand am Freitagabend (5. April 2024) ein größerer Einsatz an. Gegen 18.30 Uhr hatte ein Anrufer über die Notfall-Nummer 112 eine unklare Rauchentwicklung im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Rommerscheider Straße in der Stadtmitte gemeldet.

Wie die Feuerwehr am Samstag (6. April) mitteilt, sei bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte im dritten Obergeschoß des Mehrfamilienhauses eine deutliche Verrauchung festgestellt worden.

Schwelbrand in Bergisch Gladbach – Feuerwehr am Abend alarmiert

Aber: „Nach Kontrolle der angrenzenden Wohnungen sowie der Zwischendecken konnte keine Ursache ausgemacht werden“, erklärt ein Sprecher.

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Die weitere Erkundung ergab, dass am Nachmittag Abdichtungsarbeiten der außenliegenden Terrassen und Dachflächen stattgefunden hatten. Daraufhin wurden alle Flächen und Wandanschlüsse mittels Wärmebildkamera kontrolliert.

Eine Wärmebildkamera, die bei einem Einsatz der Feuerwehr benutzt wird.

Mit einer Wärmebildkamera wurde das Gebäude kontrolliert und letztlich der Schwelbrand festgestellt.

Und tatsächlich: Auf einer Dachfläche im dritten Obergeschoss konnte eine Wärmequelle im Bereich des Wandanschlusses identifiziert werden.

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Wie sich herausstellte, war es innerhalb der Gebäudetrennfuge zu einem Schwelbrand gekommen. Es glimmte eine Holzfaserdämmplatte zwischen den Betonwänden.

Die Feuerwehr, die bei den Arbeiten durch den Dachdeckerbetrieb, der die Arbeiten am Gebäude am Nachmittag durchgeführt hatte, unterstützt wurde, entfernte die Platte und löschte sie ab.

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Dazu kam auch ein sogennantes „Fognail“ zum Einsatz. Es ermöglicht der Feuerwehr, Brände in schwer zugänglichen Bereichen abzulöschen. Es handelt sich um ein Metallrohr mit Löchern an der Spitze, wodurch Wasser nebelartig versprüht werden kann.

Gegen 20.30 Uhr die guten Nachrichten – die Löscharbeit war erfolgreich. Zur Sicherheit wurde das mit einer Wärmebildkamera fortlaufend weiter kontrolliert. Um 20.50 Uhr konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden, 40 Einsatzkräfte mit zwölf Fahrzeugen waren insgesamt vor Ort.

Gege 23 Uhr fand eine erneute Kontrolle vor Ort mit Einsatzkräften der Feuerwehr und Mitarbeitern des Dachdeckerbetriebes statt. Eine weitere Gefahr konnte nicht festgestellt werden. Verletzte Personen gab es keine.