Riesen-Überraschung bei KölnSondengänger stößt auf antiken Münz-Schatz

Ein römischer Münzschatz wurde bei Wesseling gefunden. (Symbolfoto)

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Ein römischer Münzschatz wurde bei Wesseling gefunden. (Symbolfoto)

Sensation nahe Köln! Ein Mann findet den größten römischen Münzschatz, der je in Deutschland entdeckt wurde.

Ein Mann mit Metallsuchgerät macht bei Wesseling den Fund seines Lebens. Die Münzen sind fast 2000 Jahre alt und von unschätzbarem Wert.

Was für eine unglaubliche Entdeckung nahe Wesseling! Ein Schatzsucher hat dort eine gewaltige Sammlung antiker Münzen aufgespürt. In ganz Deutschland wurde noch nie ein größerer Schatz aus der Epoche des römischen Imperators Hadrian (76-138 n. Chr.) gefunden. Der Mann war mit offizieller Erlaubnis und seinem Metalldetektor unterwegs, als er auf die Kostbarkeiten stieß.

Finder meldete den Schatz sofort

Ein Sprecher vom Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland beim Landschaftsverband Rheinland (LVR) betont, wie mustergültig sich der Entdecker verhalten hat. Dank seiner Ehrlichkeit konnten Fachleute aus Nideggen anrücken und den kompletten Schatz sichern. Doch viele Details bleiben noch ein Geheimnis: Wie viele Münzen sind es genau und was verrät der Fund den Forschern? Antworten darauf gibt es am Dienstag (22. September), wenn der Schatz in Bonn der Weltöffentlichkeit gezeigt wird.

Die Münzen stammen aus einer faszinierenden Zeit. Imperator Hadrian war als Regent bekannt dafür, das riesige Römische Reich zusammenzuhalten, wofür er viel auf Reisen war. Er investierte in die Provinzen und Städte, um den Wohlstand zu mehren und die Infrastruktur auszubauen. Seine Herrschaftszeit war für die meisten Menschen im Imperium eine Ära des Friedens, da er kaum militärische Konflikte anzettelte. (red)