Weihnachtsmarkt in KölnLachs-Stand hat kurioses Warn-Schild nach Beschwerden aufgehängt

Der Flammlachs-Stand am 29. November 2023 auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Heumarkt.

Der Flammlachs-Stand am 29. November 2023 auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Heumarkt.

Auf dem Kölner Weihnachtsmarkt am Heumarkt gibt es einen Lachs-Stand, der vor Gräten im Fisch warnt. Ist das Pflicht oder ein Scherz?

von Matthias Trzeciak (mt)

Er schmeckt verdammt lecker, aber muss man Kunden und Kundinnen auf dem Kölner Weihnachtmarkt wirklich davor warnen?

Ein Lachs-Stand auf „Heinzels Wintermärchen“ auf dem Heumarkt fällt mit einem kuriosen Schild aus Holz auf – und sorgt für Schmunzeln.

Kölner Weihnachtsmarkt: Lachs-Stand warnt vor Gräten im Fisch

Darauf heißt es: „Das Gesetz hat wieder zugeschlagen! Wir müssen darauf hinweisen, dass Fisch Gräten enthalten kann!“

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Die Familie Traber aus Selfkant in NRW verkauft an der Bude eine Lachs-Spezialität. Der Fisch wird über einer offenen Flamme zubereitet und dann entweder im Brötchen für neun Euro oder als Einzelportion in der Schale für 12 Euro verkauft.

Aber müssen per Gesetz Kunden und Kundinnen tatsächlich vor möglichen Gräten im Fisch gewarnt werden? Laut Lebensmittelgesetz müssen Verkaufende nicht vor Gräten warnen. Ein entsprechendes Gesetz gibt es nicht.

Also alles nur Spaß? EXPRESS.de machte den Grätentest. Fazit: Der Fisch ging problemlos runter. Auf Nachfrage wegen möglicher Gräten hieß es nur: Das Schild soll nur eine Warnung sein. In der Vergangenheit habe es wohl mal Beschwerden wegen der Gräten gegeben.

Scheint so zu sein, dass manchen Menschen offenbar das schulische Wissen, dass Fisch Gräten enthält, fehlt. Am Ende handelt es sich bei dem Holzschild nur um einen Scherz.

Wer es nicht weiß: Es gibt Fischsorten, mit besonders wenig Gräten. Lachs, Heilbutt oder Pangasius haben wenig beziehungsweise auffällige und daher auch leicht entfernbare Gräten.