Beim Europa-Wahlkampf in Köln ist es am Stand der Grünen am Samstag zu einem Zwischenfall gekommen.
Wahlkampf in KölnVorfall macht fassungslos – einfach zugetreten und weitergegangen

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Ein Wahlplakat zur Europawahl von den Grünen am Ebertplatz ist mit Aufklebern teilweise überklebt. Das Foto wurde am 6. Mai 2024 aufgenommen. In Weiden kam es jetzt zu einem Angriff auf einen Wahlstand.

Aktualisiert:
Der Wahlkampf zur Europawahl ist am Samstagnachmittag (8. Juni 2024) in Köln eskaliert.
Bei einer Wahlkampf-Veranstaltung kam es zu einem Angriff auf einen Stand der Grünen.
Europa-Wahl in Köln: Attacke auf einen Stand der Grünen
Der Vorfall ereignete sich laut Parteisprecherin an einem Stand der Grünen im Stadtteil Weiden.
Ein Wahlkämpfer verteilte auf der Aachener Straße/Ecke Schillerstraße gegenüber des Rhein-Centers Flyer, als ein Mann direkt auf den Stand zuging, ihn umtrat und wortlos weiterging.
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Der Wahlkämpfer blieb bei der Attacke zum Glück unverletzt. Er erstattet Anzeige.
„Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Liste von Grenzüberschreitungen wie Beleidigungen und Sachbeschädigungen in diesem Wahlkampf. Menschen haben im aktuellen politischen Klima zunehmend ihre Hemmungen im Umgang mit Engagierten in der Ausübung ihres Ehrenamts verloren“, ist die Vorsitzende Katja Trompeter, Vorsitzende der Kölner Grünen, empört.
Hier lesen: Einfach blaumachen? Das geht gar nicht – jede Kölner Stimme ist wichtig
Stefan Wolters, Vorsitzender der Kölner Grünen, ergänzt: „Wir appellieren deshalb erneut an andere demokratische Parteien, ihre Anti-Grünen-Rhetorik zurückzufahren und zur sachlichen Debatte zurückzukehren. Diese Vorfälle sind auch das Ergebnis einer verbalen Verrohung, die ein Problem für unsere ganze Demokratie ist.“
Kölner Wahllokale noch bis 18 Uhr geöffnet
Knapp 750.000 Kölner und Kölnerinnen sind am Sonntag wahlberechtigt und können über ein neues Europaparlament abstimmen. Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet.
Es geht um Mandate für 720 Abgeordnete – 96 von ihnen werden aus Deutschland kommen. Angetreten sind in der Bundesrepublik etwa 1400 Wahlbewerber und -bewerberinnen für 35 Parteien und sonstige politische Vereinigungen.
