Auf der Schildergasse in Köln sorgte eine Black-Friday-Demo für Aufsehen.
Von wegen SchnäppchenDemo in der Kölner City
In der Kölner City fand am Freitagnachmittag (28. November) eine Black-Friday-Demo statt.
Die Umweltorganisation Greenpeace hatte zu dem Protest auf der Schildergasse, Ecke Krebsgasse aufgerufen. Im Visier hatten die Teilnehmenden sogenannte Fast-Fashion und den Billig-Onlineanbieter Shin.
Protest gegen Shein und Fast-Fashion in Köln
„Besonders in der aktuellen Black Week überfluten Angebote und Schnäppchen die Konsumenten und Konsumentinnen. Im letzten Jahr wurden allein am Black Friday mehr als zwölf Millionen Pakete nur bei DHL und nur in Deutschland bestellt, so viele wie nie zuvor“, heißt es in einer Mitteilung der Umweltorganisation.
Doch der wahre Preis sei hoch: „Kleidermüllberge verschmutzen Landschaften und Flüsse; unsere Ozeane sind voller Mikroplastik aus Billigklamotten; Arbeiter und Arbeiterinnen werden in der Produktion ausgebeutet“, lauten die Vorwürfe von Greenpeace.
Fast Fashion setze zudem rund 3500 Chemikalien ein – zum Beispiel um die Verarbeitung zu erleichtern oder Kleidung bunt zu bedrucken. Das hätten Tests in Deutschland gezeigt.
Der in China gegründete Onlinehändler mit Sitz in Singapur reagierte bereits auf die Kritik. Shein erklärte, man nehme Produktsicherheit sehr ernst und verpflichte sich, seinen Kunden und Kundinnen sichere und konforme Produkte anzubieten. (mt/afp)
