Der Navi-Hersteller TomTom hat den Autoverkehr in Köln unter die Lupe genommen: Die Analyse macht deutlich, wie Pendler und Pendlerinnen am einfachsten Benzin sparen können.
Kölner Verkehrs-Analyse deckt aufWer an diesem Tag von zu Hause arbeitet, spart richtig viel Geld

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Eine Analyse des Navi-Herstellers TomTom ergab unter anderem, dass in Köln in 2022 weniger Verkehr war, als die Spritpreise (hier ein Symbolfoto mit der Preistafel einer Tankstelle am 30. Dezember 2022) hoch waren.
Es ist ein simpler Trick, der viel Geld sparen kann. Wer die Möglichkeit hat, mindestens einen Tag in der Woche im Homeoffice zu arbeiten, kann eine Menge Benzinkosten sparen – besonders, wenn er den „richtigen“ Tag dafür wählt.
Das ergab eine Analyse von TomTom. Der Navigationssystem-Hersteller hat mithilfe der Daten von mehr als 600 Millionen mobilen Geräten den Autoverkehr im Jahr 2022 analysiert – unter anderem auch in Köln. Die Ergebnisse machen dabei auch deutlich, wie sich die hohen Benzinkosten und das Neun-Euro-Ticket auf den Verkehr ausgewirkt haben.
Verkehr in Köln: So wirkten sich Neun-Euro-Ticket und Benzinkosten aus
So fällt auf, dass der Autoverkehr in Köln im letzten Jahr während der Geltungsdauer des Neun-Euro-Tickets deutlich besser geflossen ist. Das deutet darauf hin, dass in diesem Zeitraum weniger Fahrzeuge auf den Straßen unterwegs waren.
Gleiches gilt für den enormen Preisanstieg bei Kraftstoffen Anfang März 2022. Die Fahrzeit ging in diesem Zeitraum klar zurück und stieg erst wieder an, als die Preise an den Zapfsäulen fielen. Kölner und Kölnerinnen ließen das Auto demnach wegen der höheren Benzinkosten vermehrt stehen.
Die Analyse ergab, dass sich die Mehrkosten für Pendler und Pendlerinnen in Köln durch den Anstieg des Sprit-Preises auf bis zu 90 Euro im Jahr summierten – je nach verwendetem Antrieb. Fahrer und Fahrerinnen von Elektrofahrzeugen waren dabei weit weniger stark von den gestiegenen Kosten betroffen.
Außerdem zeigt der Vergleich mit anderen Großstädten, dass der Verkehr in Köln zwischen den Spitzenzeiten des Berufsverkehrs verhältnismäßig wenig abnimmt. Zwischen 7 und 19 Uhr ist an Werktagen in der Domstadt also immer was los. Ein Tag sticht dabei aber besonders heraus – und ermöglicht bei einem Verzicht auf das Auto eine erhebliche Kosteneinsparung.
Verkehr in Köln: Mit diesem Trick sparen Sie jede Menge Benzin
Laut den erhobenen Daten ist der verkehrsreichste Tag in Köln der Donnerstag. Wer an diesem Tag das Auto stehen lässt, spart demnach auf ein Jahr betrachtet 33 Stunden Fahrzeit und damit bis zu 134 Euro Benzinkosten. Es lohnt sich also bei der Wahl eines Homeoffice-Tags nicht reflexartig den Montag oder Freitag zu wählen, sondern sich über die verkehrsreichsten Stunden der Woche zu informieren.
Wer noch mehr sparen will, sollte nach Möglichkeit den Beginn und das Ende seiner Arbeitszeit flexibel gestalten. Denn: Wer die Rushour meidet und beispielsweise erst um zehn Uhr ins Büro fährt, benötigt für eine zehn Kilometer lange Strecke etwa 19 Minuten. Um acht Uhr bräuchte man hingegen für die gleiche Strecke beinahe 22 Minuten – und wahrscheinlich deutlich stärkere Nerven. (gr)
