Kölnerin (66) tot Weitere Betonplatten auf A3 locker? Horror-Unfall Thema im Landtag

Köln – Schwerer Unfall am Freitagvormittag (13. November) auf der A3 in Köln: Eine 66-jährige Autofahrerin ist in der Nähe der Ausfahrt Köln-Dellbrück von einer herabfallenden Betonwand erschlagen worden. Die Autobahn war in Richtung Oberhausen zwischen Kreuz Köln-Ost und Köln-Dellbrück wegen der Bergungsarbeiten teilweise gesperrt.

A3: Unfall in Köln kostet Autofahrerin das Leben – Frau sofort tot

Gegen 10.15 Uhr war es zu dem Unfall gekommen, der Polizei und Rettungskräfte auf den Plan rief. Bilder vom Unfallort zeigen, wie ein Auto unter einer metergroßen Betonplatte gefangen und komplett zerstört ist. Nach ersten Informationen soll es sich dabei um ein bis zu fünf Tonnen schweres Teil der Lärmschutzwand an der Autobahn handeln, das sich löste.

Kurze Zeit später kam dann die traurige Nachricht: Die Fahrerin hat das Unglück nicht überlebt. Das meldete die Polizei vor Ort. Die Kölnerin war sofort tot.

A3-Unfall in Köln: Frau bei von Betonplatte im Auto erschlagen

Warum sich das Teil von der Wand gelöst hat, ist bisher unklar. Die Teile der Lärmschutzwand werden untersucht. Daher waren auch am späten Nachmittag noch die beiden rechten Fahrstreifen gesperrt. Ob auch von den übrigen Teilen der Wand eine Gefahr ausgeht, ist Gegenstand der Untersuchungen.

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Unfall auf der A3 in Köln: Diese Betonplatte wurde mit einem Kran angehoben und abtransportiert. Zuvor wurde eine Frau davon erschlagen – sie war sofort tot.

Die Betonplatte wurde gegen 12.30 Uhr mit einem Kran hochgehoben und das Unfallfahrzeug mit der Leiche aus dem Gefahrenbereich gebracht.

A3-Unfall in Köln: Noch zwei Fahrsteifen gesperrt, Stau ab Kreuz Heumar

Weitere Infos zum tödlichen Unfall auf der A3 in der Übersicht:

  • Gegen 14.05 Uhr zog sich der
  • Wie die Polizei mitteilt, wurde für die Arbeiten vor Ort auch der Verkehr der
  • Lange Wartezeiten ergeben sich aufgrund des Unfalls auch auf der

Kölner Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften vor Ort 

Die Feuerwehr Köln konnte die verunglückte Frau gegen 12.45 Uhr bergen. Dabei kamen auch ein Feuerwehrkran und ein hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz.

Am Feuerwehr-Einsatz waren über 30 Einsatzkräfte, von den Feuerwachen Mülheim, Kalk und Marienburg sowie des Rettungsdienstes der Stadt Köln beteiligt.

Der Einsatz eines zunächst alarmierten Rettungshubschraubers wurde später doch nicht notwendig.

NRW-Landtag will sich am Mittwoch mit Unfall beschäftigen

Mit dem Unfall soll sich am Mittwoch auch der Verkehrsausschuss des Landtags beschäftigen. Die SPD-Fraktion hat dies beantragt, damit die Landesregierung über das Unglück selbst und den Zustand der Lärmschutzwände vor Ort und in ganz NRW berichten soll.

„Der tragische Tod der Autofahrerin macht uns alle fassungslos“, sagte Carsten Löcker, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

„Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Opfers. Wir sind es ihnen schuldig aufzuklären, wie es zu diesem schlimmen Unglück kommen konnte. Gleichzeitig müssen wir ausschließen, dass weitere Gefahr von den Lärmschutzwänden ausgeht. Hier sind wir jetzt alle gefordert.“ (tw,mj mit dpa)

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