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Seit über 100 Jahren Tradition pur: Kölner Geschäfte, die einfach zur Stadt gehören

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In der Kölner Innenstadt sind zahlreiche Traditionsläden seit über 100 Jahren vertreten. Das Symbolbild zeigt die Schildergasse im Juni 2020.

Köln – Wer durch die Kölner Innenstadt läuft, dürfte so manche Geschäfte und Wirtschaften zum ewigen Stadtbild dazu zählen. Kein Wunder, denn einige von ihnen sind bereits über 100 Jahre alt.

Ob der wohlbekannte Pfeifenladen oder ein Gasthaus, in dem sich bereits berühmte Kölner Künstler nach dem ersten Weltkrieg getroffen haben – EXPRESS stellt zehn Traditionshäuser vor, die bereits seit über 100 Jahren in Köln ansässig sind.

Pfeifen Heinrichs

Seit 1908 ist das Fachgeschäft für Pfeifen, Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak auf der Hahnenstraße 2 zu finden. Peter Heinrichs ist wohl für viele Kölner noch ein Begriff. Der 1946 geborene und 2016 verstorbene Pfeifenhändler führte den Betrieb, der bereits von seinem Großvater gegründet wurde.

Käsehaus Wingenfeld

Auf der Ehrenstraße 90 ist das Käsehaus seit 1896 eine der größten Anlaufstellen für Käseliebhaber. Über 300 Sorten betreibt das Geschäft heute aus ganz Europa. Schwerpunkte sind Käsesorten aus Frankreich und der Schweiz.

Pelz Adrian

Das Familienunternehmen wird seit 1903 auf der Hahnenstraße 27 geführt. Der Gründer des Pelzgeschäfts hieß Carl Adrian und er gab es über die Generationen in seiner Familie weiter. 1998 übernahm Kürschnermeister Guido Adrian den Laden von seinem Vater Carl-Hans Adrian.

Kleine Glocke

Die älteste Künstlerkneipe Kölns befindet sich in der Glockengasse 58. In der Wirtschaft „Kleine Glocke” mit der passenden Glocke an der Hausfassade trafen sich nach dem ersten Weltkrieg zahlreiche Künstler aus dem Rheinland. Unter ihnen befanden sich zum Beispiel auch Heinrich Hoerle und Max Ernst.

Musik Tonger

Das Musikfachgeschäft befindet sich in der Zeughausstraße 24. Gegründet wurde es bereits im Jahr 1822 von Augustin Josef Tonger.

Augendübler

Das Optikfachgeschäft ist in der Breite Straße 1 zu finden. Im Jahr 1832 wurde es gegründet und ist heute noch eine bekannte Anlaufstelle.

Bier-Esel

Der „Bier-Esel” ist das älteste Muschelrestaurant Kölns. Es befindet sich in der Breite Straße 114. Schon aus dem Jahr 1297 sind erste schriftliche Eintragungen über das Restaurant zu finden. Damals jedoch noch unter dem Namen „Zum Esel”.

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Diefenthal

Die Hutmacher-Firma ist ebenfalls eine Kölner Institution. 1905 wurde sie von Wilhelm Diefenthal gegründet. Im Jahr 2017 bauten seine Urenkelin Pia Diefenthal und Thomas Rüttgers die Diefenthal-1905 Hutläden auf. Sie sind in der Kettengasse 3 und auf dem Friesenwall 102 zu finden.

Gummi Grün

Franz Grün gründete 1884 seinen Kunststoffhandel. Vor dem zweiten Weltkrieg befand sich das Geschäft in der Herzogstraße. Doch danach verlegte Grün seinen Handel in die Garage seinen Wohnhauses in Köln-Deckstein. Heute befindet sich der Laden in der Richmodstraße 3-5.

Weinhandlung Kleefisch

In der Wilhelmstraße 53 wurde das Kleefisch 1898 als Kornbrennerei und Brauhaus gegründet. 1953 machten Julius Kleefisch und Hans-Werner Thelen jedoch ein Fachgeschäft für Weine und Spirituosen daraus.