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Auflauf am Aachener Weiher in Köln Was ist hier los? Personen-Kult um Ex-CDU-Mann

Todenhoefer_Koeln

Kundgebung am Aachener Weiher: Die neue Partei „Team Todenhöfer” lockte hunderte Menschen an.

Köln – Demo in Köln, da muss es doch aus privatem Interesse der Menschen um die verhängte Ausgangssperre in der Stadt gehen, oder? Nein, was sich am Samstagnachmittag (17. April) rund um den Aachener Weiher abspielte, nennt sich Wahlkampf. Eine neue Partei positioniert sich in der politischen Landschaft. Im Mittelpunkt: ein ehemaliger Bundestags-Abgeordneter der CDU.

  • Team Todenhöfer: Kundgebung am Aachener Weiher in Köln
  • Jürgen Todenhöfer war früher für die CDU im Bundestag
  • Partei will 2021 in den Bundestag

Aachener Weiher: Kundgebung von Team Todenhöfer in Köln

Das „Team Todenhöfer” hatte ab 15 Uhr zur Kundgebung am Aachener Weiher aufgerufen, laut Schätzungen der Kölner Polizei waren etwa 250 Menschen gekommen. Die Aktion war angemeldet, bis zu 550 Personen hätten sich laut Anordnung der Stadt Köln versammeln dürfen. Auch Initiator Jürgen Todenhöfer ist vor Ort und hat eine Rede gehalten.

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Laut Plan der Partei soll die Kundgebung bis etwa 21 Uhr andauern, je nach Zulauf.

Der mittlerweile 80-jährige Todenhöfer ist Politiker, war von 1972 bis 1990 für die CDU Teil des deutschen Bundestags. An seinem 80. Geburtstag am 12. November 2020 gab er seinen Austritt aus der CDU und die Gründung der neuen Partei bekannt, die im September 2021 auch an der Bundestagswahl teilnimmt.

Team Todenhöfer will 2021 in den Bundestag einziehen

Im Parteiprogramm des „Team Todenhöfer” ist unter anderem eine „Vision für Deutschland” formuliert, die sich wie folgt liest: „Wir wollen eine kompetentere, fairere, ehrlichere Politik. Wir wollen den Traum von einer besseren Welt realisieren. Den Traum von Gerechtigkeit und Frieden. Den Traum von Menschenrechten für alle. Den Traum vom Fortschritt der Menschheit, nicht durch Gier, sondern durch Menschlichkeit.”

Todenhoefer_Berlin

Er hat seine eigene „Vision für Deutschland”: Jürgen Todenhöfer, hier bei der Präsentation seiner neuen Partei im November 2020 in Berlin.

Konkrete Ziele sind unter anderem das Ende jeglicher Auslands-Einsätze der Bundeswehr, der Stopp von Waffenexporten in Krisengebiete und Steuersenkungen für die Mittelschicht. Die Partei setzt sich laut Programm auch dafür ein, dass Deutschland weniger Flüchtlinge aufnimmt, diejenigen, die hier bleiben, aber deutlich besser behandelt.

Die Kundgebung am Aachener Weiher blieb nach ersten Informationen der Kölner Polizei ruhig. Gegenüber EXPRESS berichtete ein Sprecher von keinerlei Vorkommnissen. (tw)

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