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Feuer-Drama 16 Tauben verenden – Kölner Tierschützer-Unterkunft abgefackelt

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Blumen, Kerze und ein Kreuz in den Trümmern des abgebrannten Mobilheims für Tauben

Köln – Es ist ein furchtbarer Verdacht: Wurde das Mobilheim der Kölner Taubenhilfe in Weidenpesch abgefackelt? Nicht nur die Unterkunft für die Taubenschützer wurde vernichtet. In den Flammen starben auch 16 Küken.

  • Kölner Taubenhilfe in Not
  • Mobile Unterkunft und Pflegestation abgebrannt
  • 16 Tauben-Küken sterben in den Flammen

Auf Facebook schildert die Kölner Taubenhilfe das Drama vom 14. April: Das Mobilheim auf dem Gelände des Lebenshofes, das als Aufenthaltsraum, Küche und Lager diente, in dem aber auch 16 Tauben-Küken aufgepäppelt wurde, ist vernichtet. 

Kölner Feuer-Drama: Taubenschützer haben schlimmen Verdacht

„Mich macht das so fassungslos, so unsagbar traurig. Was müssen die kleinen Taubenfedernäschen gelitten haben“, reagiert eine Userin bei Facebook. Taubenschützer aus ganz Deutschland melden sich auf Post der Kölner Taubenhilfe. Eine Kölnerin schreibt: „Es tut mir so unendlich leid. Habe leider nur noch ein paar Euro auf meinem Konto die ich eben überwiesen habe.“

Der Grund für das Feuer?  Die Tierschützer haben einen schlimmen Verdacht: „Da wir vor einiger Zeit bereits entsprechende Drohung erhalten haben, gehen wir von Brandstiftung aus.“

Kölner Feuer-Drama: Polizei und Feuerwehr vor Ort

Bei dem Feuer am 14. April rückten Feuerwehr und auch Polizei aus. „Die Ermittlungen laufen“, bestätigt Polizeisprecher Max Wilmes dem EXPRESS. Aber: „Wir gehen im Moment nicht von Brandstiftung aus.“

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16 junge Tauben kamen in den Flammen ums Leben.

Ob nun technischer Defekt oder Brandstiftung: Der Schaden ist enorm. Die fahrbare Unterkunft ist vernichtet. Dazu Material zur Versorgung der Tauben, Spendengelder in Höhe von 350 Euro. Die Taubenschützer rufen deshalb bei Facebook zu Spenden auf, wollen auch eine Wunschliste für Sachspenden aktualisieren. 

Kölner Feuer-Drama: Taubenhilfe 2013 gegründet

Die Kölner Taubenhilfe gibt es seit 2013. Die Tierschützer wollen das oft problematische Zusammenleben von Mensch und Stadttaube verbessern, arbeiten nach dem Augsburger Modell: In betreuten Taubenschlägen findet gezielte Geburtenkontrolle statt durch Austausch der Eier mit Attrappen. 

2019 eröffnete die Kölner Taubenhilfe zusammen mit der Stadt Köln das erste Taubenhaus am Hansaring.