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Kölner Karneval Tanzgruppen wieder im Training: Aber Physio hat erhebliche Warnung

Kammerkätzchen trainieren am Stadion

Die Kammerkätzchen und Kammerdiener beim Training am Stadion. Viele Kölner Tanzgruppen nehmen jetzt die Arbeit wieder auf.

Köln – Oh, wie ist das schön: Kölns Karnevalstänzerinnen und -tänzer sind wieder da! Zumindest steigen viele Vereine jetzt wieder ins Training ein. Was für ein Gefühl! Aber: Der Kölner Physiotherapeut Wilfried Wiltschek kennt auch die Schattenseiten – und warnt deshalb die fleißigen Amateursportler.

  • Kölner Tanzgruppen trainieren wieder
  • Physiotherapeut warnt vor Übereifer
  • Körper nach Corona an Pensum gewöhnen

Es sind Szenen, die die jungen Tänzerinnen und Tänzer im Kölner Karneval vermisst haben: Unter Einhaltung der Corona-Auflagen können sie sich jetzt zumindest wieder draußen treffen und trainieren. Wiesen, Plätze, Bolzplätze – derzeit sind viele Flächen gerne gesehen, um endlich wieder gemeinsam den Lieblingssport ausüben zu dürfen.

Köln: Training nach Corona einteilen

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Einer, der die Kölner Tanzszene wie kein Zweiter kennt, ist Physiotherapeut Wilfried Wiltschek. Seit Jahrzehnten kümmert er sich ehrenamtlich um verletzte Mariechen oder angeschlagene Tanzoffiziere. Auch er freut sich darüber, dass das Training wieder beginnt. Doch die Schattenseiten benennt er klar und deutlich.

Wilfied Wiltschek

Physiotherapeut Wilfried Wiltschek, hier am 11.11.2019 auf dem Kölner Heumarkt, kennt die Kölner Tanzszene sehr genau.

„Bitte fangt nicht so an, wie ihr aufgehört habt“, rät er im EXPRESS-Gespräch den Sportlern. „Die Körper müssen sich erst wieder daran gewöhnen.“ Zwar hätten viele Vereine mit Online-Trainings die Zeit überbrückt, aber: „Das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Da muss man erst wieder reinkommen und nicht vergleichbar mit echtem Kontakttraining.“

Luftflotte beim Außentraining

Immer schön langsam: Hier trainiert die Luftflotte auf Abstand im Kölner Grüngürtel.

Zwei bis drei Monate dauere es locker, bis die Tänzer wieder zur alten Höchstform zurückfinden würden. „Das ist wie mit einem Auto, was den Winter über nicht gefahren ist. Da braucht es auch erst einmal ein Tröpfchen Öl“, so Wiltschek.

Köln: Erste Patienten aus Tanzgruppen

Dass einige junge Sportler es übertreiben, hat er in den letzten Tagen mitbekommen. „Alleine am Freitag (11. Juni, Anm.d.Red.) waren bei mir sechs Patienten aus den Karnevalsvereinen, die zu forsch gestartet sind.“

Sein Rat: „Mit leichten Trainings beginnen und viel Dehnen, damit vor allen Dingen die Bänder sich wieder daran gewöhnen. Allein ein Fuß hat 110 Bänder. Da muss man schon sehr aufpassen.“

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