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„Das ist die einzige Chance“ Kölner Geschäftsmann appelliert an lokale Unternehmer

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Dr. Christian Schwarzkopf

Köln – „Lange Zeit galt das Internet für viele kleine Boutiquen als Feind, doch jetzt ist es vielleicht ihre Rettung“, beginnt Dr. Christian Schwarzkopf das Gespräch mit EXPRESS.

Schwarzkopf ist Mitgründer des in Köln ansässigen Unternehmens „Sugartrends“, ein Online-Shop, der lokale Produkte im Internet anbietet und somit kleinen Unternehmen eine Plattform gibt.

Viele bekannte Kölner Läden, wie beispielsweise der bekannte No59 Conceptstore im Agnesviertel, sind bereits auf der Seite zu finden.

Corona: Online-Geschäft „Zwang und Chance zu gleich“

„Jetzt zu Zeiten von Corona ist das Online-Geschäft Zwang und Chance zu gleich. Viele kleine Boutiquen haben das Thema lange ignoriert, das geht jetzt nicht mehr“, so Schwarzkopf.

Viele lokale Unternehmer generieren durch die Schließungen derzeit keine Einnahmen, der Online-Handel ist häufig ihre einzige Möglichkeit. „Das ist jedoch nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Viele wissen gar nicht, wie sie überhaupt eine Website anlegen. Und dann ist es ja so, dass die kleinen Homepages in den Suchplattformen gar nicht anzeigt werden. Dafür sind wir dann da und bündeln die Produkte der Shops quasi, bieten aber auch die Möglichkeit an, eine eigene Website über uns anzulegen.“

Sugartrends: Komibination aus lokalem und globalem Markt

Das Ziel von „Sugartrends“ sei es, den lokalen Verkauf der Boutiquen mit dem globalen Markt zu verknüpfen. In den vergangenen Wochen sei die Anfrage von Unternehmern extrem gestiegen.

„Die Händler werden panisch und melden sich bei uns, um ihre Produkte bei uns zum Verkauf anzubieten. Jetzt während der Coronakrise geht es uns auch darum, den kleinen Geschäften zu helfen, wir lassen sie die Sache kostenlos bei uns einstellen und haben die Provision, die nur bei einem Verkauf fällig wird, halbiert“, erklärt der Geschäftsmann.

Dr. Christian Schwarzkopf appelliert auch an die Konsumenten: „Jetzt in dieser Zeit sollte man auch mal auf Amazon und Co. verzichten oder zumindest erst einmal schauen, ob man das gesuchte Produkt nicht auch lokal kaufen kann. Auch wenn es vielleicht mit etwas mehr Suche verbunden ist.“

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