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Rolex kippt alle PläneRiesen-Überraschung am Kölner Hauptbahnhof

Das schwarze Rolex-Gebäude am Hauptbahnhof.

Copyright: Matthias Hendorf

Das schwarze Rolex-Gebäude am Hauptbahnhof.

Was für eine Wende bei Rolex! In das Gebäude am Hauptbahnhof zieht ein Hotel. Doch was wird aus dem Firmensitz in Köln?

Eine komplette Kursänderung für den bekannten Standort direkt neben dem Kölner Hauptbahnhof: Der Hersteller von Luxusuhren, Rolex, hat seine bisherigen Vorhaben verworfen.

Anstatt das Gebäude für die eigenen Werkstätten und Büros abzureißen und neu zu errichten, wie es ursprünglich angedacht war, sollen dort nun eine Herberge und Gastronomiebetriebe entstehen. Diese Information stammt aus Unterlagen für den Gestaltungsbeirat. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Bangen um den Rolex-Standort Köln

Die entscheidende Frage, die sich jetzt viele Menschen in der Domstadt stellen: Wo wird der zukünftige Hauptsitz von Rolex sein? Der Konzern gibt dazu keine Auskunft und lässt Köln im Dunkeln tappen.

Die Pläne für einen Neubau hatte Rolex bereits Anfang des Jahres, konkret am 28. Januar, vor allem wegen der Kosten gestoppt. Eine Sprecherin erklärte damals, es würden „weitere Optionen für die vollständige Sanierung des Gebäudes und alternative Nutzungsmöglichkeiten“ geprüft. Diese Konzepte sind nun öffentlich.

Die Verbindung zwischen Rolex und Köln reicht weit zurück. Die Stadt ist seit 1956 der Firmensitz. Das 1976 fertiggestellte Gebäude an der Westflanke des Doms wurde ab 1983 von der deutschen Niederlassung des Schweizer Uhrenproduzenten genutzt.

Erst im Januar gab es ein deutliches Bekenntnis zur Rheinmetropole, als die Sprecherin sagte: „Rolex Deutschland bleibt der Stadt Köln, unserer Heimat seit über 70 Jahren, weiterhin treu.“

Der Blick auf die Rückseite des Gebäudes.

Copyright: Uwe Weiser

Der Blick auf die Rückseite des Gebäudes.

Zur selben Zeit verkündete sie einen gestaffelten Umzug, der ab Mai nach Deutz in die Messe-City führen sollte. Es wurde aber nicht geklärt, ob diese Verlagerung nur temporär oder eine dauerhafte Lösung sein würde. Bereits damals entstanden erste Unsicherheiten, ob eine Rückkehr an die Domprobst-Ketzer-Straße überhaupt stattfinden würde.

Mit den neuen Hotel-Vorhaben gewinnt die Zukunftsfrage an Brisanz. Auf die Nachfrage, wo die Werkstätten und Büros auf lange Sicht angesiedelt werden und ob das Treueversprechen an Köln noch Bestand hat, folgt jedoch keine Reaktion. Rolex könne im Moment „keine weiterführenden Informationen bereitstellen“.

Bereits im vergangenen Juli präsentierte Rolex einen Architektenvorschlag für den Neubau beim städtischen Gestaltungsbeirat, welcher auf Kritik stieß und eine Überarbeitung erforderte. Für die jetzt geplante Sanierung soll ein neues Auswahlverfahren darüber entscheiden, wie die Fassade in Zukunft gestaltet wird. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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