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„Gans griechisch“ Highlight in Kölner Veedel: Hier ist der Koch richtig Feuer und Flamme 

Dimi Sol flambiert in der Küche zwei Entenbrüste in der Pfanne.

Dimi Sol am 19. Dezember 2021 in seinem Element: Zwei Entenbrüste, mit Ouzo abgelöscht und flambiert. Der Koch im „Saloniki“ ist mit Leib und Seele dabei.

In unser Gastro-Rubrik „Jode Lade“ geht es heute um ein griechisches Lokal in Köln, in dem es im wahrsten Sinne des Wortes heiß her geht.

Genau dort, wo der Kalscheurer auf den Höninger Weg trifft, befindet sich in Köln-Zollstock eine griechische Halbinsel. Wer das jetzt übertrieben findet, muss nur mal reinspazieren: ins „Saloniki“. Im ehemaligen „Haus Ettelt“ bietet Christos Spanos seit nunmehr sechs Jahren zahlreiche Spezialitäten aus seiner Heimat an.

Verlassen kann er sich dabei auf seinen Koch Dimi Sol. Ein kreativer Künstler am Herd, der in der Weihnachtszeit auch deutsche Klassiker auf seine Art zu interpretieren weiß. Zum Beispiel eine Gänsekeule – „gans griechisch“. Die Klöße werden mit etwas Pesto gefüllt und somit geschmacksintensiver. Auch der Rotkohl bekommt neben Zimt eine süße Weinnote. 

„Saloniki“ in Köln-Zollstock: Griechisches Lokal ist „Jode Lade “

Entenbrust mit Balsamico- oder Orangensoße? Kein Problem. Abgelöscht wird das angebratene Fleisch –na klar – mit Ouzo. Und dann flambiert! Sein Chef weiß, was er an seinem Küchenmeister hat.

Christos Spanos hat schon viel in seinem Leben gemacht. Gastronomie in Köln, in Griechenland betrieb er eine Wurst- und Fleischwarenfabrik, nach einer Bauchlandung kehrte er nach Deutschland zurück. Arbeitete als Busfahrer – bis er es schließlich schaffte, aus dem Haus Ettelt wieder ein gefragtes Veedels-Lokal zu machen.

Christos Spanos steht mit zwei Gerichten auf Tellern im Restaurant.

Christos Spanos vom Restaurant „Saloniki“ serviert in der Weihnachtszeit auch Gänsekeule mit Klößen und Rotkohl, dazu ein gemischter Salat.

EXPRESS.de verleiht ihm auch deshalb das Gütesiegel Jode Lade, da es hier nicht nur Gyros und Co. gibt, sondern auch traditionelle Schmorgerichte aus der griechischen Landküche, wie „Stifado“ etwa. 

  • Angebot: Die Speisekarte ist umfangreich, zur Weihnachtszeit gibt es auch deutsche Spezialitäten, aber im Vordergrund steht natürlich die griechische Küche. Zu empfehlen sind die zahlreichen Vorspeisen („Mezedes“) und Gerichte, die nicht jeder Hellene auf der Karte hat: die klassische Bohnensuppe („Fasolada“) etwa, oder „Tigania“: Schweinefleisch, gebraten mit Champignons, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Fisch gibt es ebenso, der Octopus vom Grill war beim EXPRESS.de-Besuch zarter als so manches Hähnchenfleisch. Auch ganze Dorade oder gefüllte Calamari haben hier ihre Fans.
  • Preise: Hier stimmt Preis-Leistung, zumal die Portionen großzügig bemessen sind. Gaffel-Kölsch (0,2): 1,70 €, halber Liter offener Wein 7 €, „Gigantes“ (Riesenbohnen in Tomatensoße) 5 €, Hähnchenbrustfilet vom Grill mit Pommes und Salat 12 €, ganze Dorade vom Grill mit Beilage nach Wahl: 16,30 €.
Christos Spanos zeigt vor seinem Lokal auf den Aufkleber.

„Da ist das Ding“: Christos Spanos freut sich am 19. Dezember 2021 über das Gütesiegel „Jode Lade“ an seinem Restaurant.

  • Kölsch-Faktor: Mitten in Zollstock gelegen, treffen hier Griechenland-Fans auf FC-Anhänger, Gaffel-Kölsch wird neben Ouzo getrunken – kurzum: die Mischung stimmt!
  • Stimmung/Ambiente: Das „Saloniki“ hat noch viel von der gut-bürgerlichen Vergangenheit des „Haus Ettelt“. An den Wänden allerdings sind nun griechische Karikaturen gemalt worden, und die Musik ist - natürlich griechisch: Christos erfüllt dabei auch gerne Wünsche: Ob die traditionelle Inselmusik Nissiotika, Rembetiko oder Bouzouki-Klänge – der Wirt hat alles parat.
  • Promi-Faktor: Ein schwieriges Thema. „Ich weiß nicht, wer ist prominent?“, lautet Christos' Gegenfrage, als der EXPRESS.de-Reporter fragt. Er kenne viele deutsche Promis auch gar nicht. „Von daher, kann sein...“, beginnt der Grieche und schüttelt dann den Kopf: „Promi ist egal. Bei mir ist jeder gleich.“ Jamas!

EXPRESS zeichnet seit Dezember 2020 in loser Folge Kölner Betriebe aus, nachdem sie getestet und für gut befunden worden sind. Das können Sie auf express.de nicht nur nachlesen – Sie können es auch im Stadtbild sehen. Jedes für gut befundene Lokal erhält an der Eingangstür das neue Gütesiegel „Jode Lade“.

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