Maredo-Nachfolge Erobern die Bayern den Kölner Heumarkt?

Das verwaiste ehemalige Steakhaus Maredo am Kölner Heumarkt.

Das ehemalige Maredo-Steakhaus am Kölner Heumarkt

Das ehemalige Maredo-Steakhaus am Kölner Heumarkt könnte schon bald einen Nachfolger bekommen: Eine bayrische Brauerei ist angeblich kurz vor Vertragsunterzeichnung.

Köln. O´zapft is! Nicht nur beim Kölner Oktoberfest am Südstadion, das 2022 wieder stattfindet. EXPRESS erfuhr: Eine bayrische Kultmarke will jetzt auch Köln erobern.

Die Spatzen pfeifen es sprichwörtlich von den Dächern, doch noch hüllt sich alles in Schweigen. Wie Insider berichten, soll es demnächst eine besondere Neueröffnung in Köln geben.

Köln: Augustiner-Bräu will auf den Markt

Richtige Bayern-Freunde werden dabei jubeln, denn die Kultmarke „Augustiner-Bräu“ aus München soll den Informationen nach kurz davor sein, ein Brauhaus in der Altstadt oder im Innenstadtbereich zu eröffnen. Ganz heißer Kandidat: die ehemalige Filiale der Steakhaus-Kette Maredo unmittelbar am Heumarkt. Denn dort sind schon Gewerke gesichtet worden.

EXPRESS hakte schriftlich und telefonisch in München nach, doch eine Antwort der ältesten Brauerei der Landeshauptstadt (Gründung 1328) blieb aus.

Zwei Menschen stoßen mit einem Glas Augustiner-Bräu im Sonnenschein an.

Kult bei Bier-Fans aus Bayern: Augustiner-Bräu ist Münchens älteste Brauerei.

Ein Experte aus der Gastronomie zu EXPRESS: „Die Gespräche sind sehr weit vorangeschritten. Es ist nahezu alles in trockenen Tüchern.“

Bedeutet: Bekommen wir bald in Köln so richtige Hax’n und eine Maß auf den Tisch? Nicht ganz: Denn Augustiner-Bräu will offenbar einen Mix anbieten aus traditionellen bayrischen Gerichten. Dazu soll es aber auch typische regionale Spezialitäten geben wie Himmel un Ääd, Rievkooche und Co.

Köln: Augustiner-Bräu will Mix aus Bayern und dem Rheinland anbieten

Bayerns Kult-Marke will das Rheinland erobern! Das Konzept mit einem Mix aus Bayern und der jeweiligen Stadt ist übrigens nicht neu: Augustiner besitzt bereits Dependancen in Berlin („Augustiner am Gendarmenmarkt“) oder etwa in Dresden („Augustiner an der Frauenkirche“) und bietet dort neben den „typischen“ Gerichten eben auch lokale Sachen auf der Speisekarte an.

Ob es mit einer Eröffnung in diesem Jahr etwas wird, steht noch nicht fest. Wohl aber, dass Köln in jedem Fall um eine Gastro-Neuerung reicher wird. Grüß Gott, liebe Bayern!

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