Sechs Geschwister tot Nach Welpendrama: Schöne Nachrichten aus Kölner Tierheim

Ein Mann hält Schäferhundwelpe Poldi auf dem Arm. Im Hintergrund stehen Tierboxen in einem gekachelten Raum.

Schäferhundwelpe Poldi war der einzige der Geschwister, dem es gut ging. Das Foto zeigt ihn auf die Quarantänestation des Tierheims Köln-Dellbrück. 

Sie waren voll mit Parasiten, hatten Durchfall: Von neun Schäferhundwelpen gibt es nun zumindest für einige ein Happy End. 

Das tragische Schicksal der neun Schäferhundwelpen berührt viele. Im Juni hatte das Tierheim Köln-Dellbrück die Geschwister übernommen, nachdem diese aus schlimmer Haltung gerettet worden waren.

Kurz darauf starb jedoch ein Welpe nach dem anderen an der tückischen Viruserkrankung Parvovirose. Jetzt vermeldet das Tierheim aber gleich zwei schöne Nachrichten.

Tierheim Köln-Dellbrück: Nur einem von neun Welpen ging es gut

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tierheims Köln-Dellbrück haben inzwischen auch den Welpen Hennes aus der Tierklinik abholen können. „Er ist glücklicherweise wieder stabil und scheint die Parvovirose besiegt zu haben“, schreibt Tierheimsprecherin Sylvia Hemmerling auf Facebook. 

Und nur wenige Tage später konnte sein Bruder Poldi in sein neues Zuhause ziehen. Sylvia Hemmerling: „Zu super netten Menschen und einem ebenso netten Schäferhund namens Durin.“ Poldi war der einzige der neun Welpen, der damals nicht in die Tierklinik musste. Anders als seinen Geschwistern ging es ihm gut. 

Drei haben überlebt: Achterbahn der Gefühle in Kölner Tierheim

„Die eine Hälfte in uns freut sich unglaublich für Poldi, die andere Hälfte denkt an die sechs Geschwister, die nie eine Chance auf ein neues Leben bekommen haben“, so die Tierheimsprecherin. Es sei eine Achterbahn der Gefühle. 

Nach Poldi hatte es seine Schwester Bärbel ebenfalls geschafft. Und jetzt ist hoffentlich auch Brüderchen Hennes ganz über den Berg. Sylvia Hemmerling bedankt sich in dem Zusammenhang bei allen, die dem Tierheim mit Spenden bei den enormen Tierarztkosten unter die Arme gegriffen haben. 

Auch weiterhin ist jede Spende wichtig, gibt es viele „Notfellchen“. Erst am Mittwoch (3. August) hat eine Frau beim Tierheim Köln-Dellbrück ein Katzenkind abgegeben – sie hatte die kleine Samtpfote völlig verdreckt in einer Tüte am Straßenrand gefunden ...

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