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Peinliche PostStadt schickt Sex-Knöllchen jetzt nach Hause

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Ein „Anbahnungsgespräch“ im Sperrbezirk kann für den Freier teuer werden. 75 Euro Bußgeld verlangt die Stadt.

Köln – Im Kampf gegen den illegalen Straßenstrich hat die Stadt eine neue Waffe. Freier bekommen Sex-Knöllchen direkt nach Hause geschickt. Post von der Stadt.

Da wird so manche Ehefrau staunen, wenn sie statt einer Wahlbenachrichtigung zum Godorfer Hafen einen pikanten Anhörungsbogen für ihren Mann findet. Mit dem Vorwurf: Kontaktaufnahme mit einer Prostituierten (Siehe Ausriss). Und teuer ist das auch noch: 75 Euro sind neuerdings fällig.

„Zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstandes“ hat der Rat im Kölner Süden Sperrbezirke erlassen. Die schnelle Nummer im Wohnwagen ist größtenteils verboten.

Anfangs kassierten die Ordnungshüter bei den Kontrollen 35 Euro bei den ertappten Freiern ab – in bar. Doch nun hat die Stadt umgestellt, es hagelt sofort ein schriftliches Bußgeldverfahren.

„So wird der Verstoß zentral erfasst und im Wiederholungsfall kann das Bußgeld gesteigert werden“, sagt Hubertus Tempski vom Ordnungsamt. In 126 Fällen wurden auch die Sex-Arbeiterinnen belangt: Sie müssen 250 Euro zahlen, 27 Damen wanderten in Gewahrsam.

Die harte Linie der Stadt hat Erfolg. Der Kölner Süden ist inzwischen weitestgehend Rotlichtfrei. Die sündigen Sex-Mobile sind zum Eifeltor und in ein Industriegebiet in Frechen ausgewichen.

Thomas Cüpper steht mit seinem Akkordeon auf der Bühne.
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