Gefährlicher Fund Stadt Köln mit eindringlicher Warnung: Rhein-Uferbereich nicht betreten

Ein Spaziergänger hat eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg am Rhein in Köln gefunden. Die Stadt ruft Bürger zur äußersten Vorsicht auf.

Der Rheinpegel sinkt aufgrund der Wetterlage immer weiter: Am Mittwoch (10. August 2022, 11 Uhr) wird der Kölner Pegel mit 92 Zentimetern angegeben.

Bei einem solchen Pegelstand können am Rheinufer im wahrsten Sinne des Wortes Dinge auftauchen, die brandgefährlich sind. 

Niedrigwasser im Rhein: Spaziergänger finden Granate in Köln

So entdeckten Spaziergänger am Sonntagabend (7. August 2022) bei Poll eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst transportierte den Blindgänger noch am Abend ab.

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Um niemanden in Gefahr zu bringen, bittet die Stadt Köln alle Spaziergänger und Spaziergängerinnen, den Uferbereich des Rheins derzeit nicht zu betreten.

„Sollten Sie ein verdächtiger Gegenstand entdecken, sollten Sie ihn auf keinen Fall berühren, mitnehmen oder bewegen. Es besteht Lebensgefahr“, warnt ein Sprecher der Stadt.

Weiter heißt es: „Wer einen verdächtigen Gegenstand findet, sollte sofort die Telefonnummer der Polizei (110), der Feuerwehr (112) oder des Ordnungsdienstes (0221 / 221-32000) wählen. Nach der Sichtung des Gegenstands sollte man den Gefahrenbereich umgehend verlassen und auch andere Passanten bitten, dies zu tun.“

Rhein: Auch in Neuwied Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden

Auch ein Spaziergänger hatte im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz am Sonntagabend (7. August) Munition am Rheinufer gefunden. Wie die Polizei mitteilte, sei diese ebenfalls aufgrund des derzeitigen Niedrigwassers sichtbar geworden.

Der Kampfmittelräumdienst konnte aber Entwarnung geben: Von dem Geschoss aus dem Zweiten Weltkrieg ging keine Gefahr mehr aus. (mt/als/dpa)

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