Kemal Üres, der „Gastroflüsterer“ mit Millionen Followern, hat sich das Umsatzpotenzial von „Nhas City Chicken“ in Köln genauer angeschaut. Die Zahlen, die Gründer Omar Nhas dabei nennt, überraschen.
Chicken-Hype in der CitySo viel Geld macht Nhas an einem Tag in Köln

Die Nachfrage reißt nicht ab! Auch nach der Eröffnung von „Nhas City Chicken“ auf der Breite Straße in der Kölner Innenstadt sind die Schlangen lang.
Das Geschäft brummt und wie! Jetzt war „Gastroflüsterer“ Kemal Üres, dem im Netz Millionen Menschen folgen, für ein Video vor Ort und hat „Nhas City Chicken“-Gründer Omar Nhas (32) direkt nach dem Umsatz gefragt.
Kölner Filiale mit 35.000 Euro Umsatz am Tag
Nhas' Antwort macht klar, dass er in eine goldene Zukunft blickt: „Also Potenzial ist da. Du siehst ja die Schlange. Das System muss passen, die Abläufe müssen sitzen – und die Zeit der Menschen. Desto kürzer sie warten, desto schneller können wir arbeiten. Desto mehr können wir machen.“ Entscheidend ist also nicht allein die Nachfrage, sondern auch das Tempo, mit dem die Kunden bedient werden.
Konkrete Zahlen liefert Nhas ebenfalls: Der bislang höchste Tagesumsatz an einem Berliner Standort liegt bei 70.000 Euro. Drei Filialen betreibt er bisher in Berlin – eine in Köln.
In Köln steht die noch junge Filiale aktuell bei knapp 35.000 Euro am Tag – die Hälfte des Berliner Bestwerts, aber ein beachtlicher Start für einen Standort, der erst seit dem 18. September läuft. Auch für Köln sieht Nhas die Möglichkeit, 70.000 Euro Umsatz pro Tag zu machen.
Wichtig für die Einordnung: Umsatz ist nur der Betrag, der insgesamt über die Theke geht – nicht der Gewinn. Abgezogen sind davon noch keine Kosten für Waren, Personal, Miete oder Energie.
Ein Laden kann also 70.000 Euro Tagesumsatz machen und trotzdem nur wenig oder gar nichts davon als Gewinn behalten, wenn diese Kostenblöcke hoch ausfallen. Zur tatsächlichen Wirtschaftlichkeit der Nhas-Filialen in Berlin und Köln macht Omar Nhas keine Angabe.
Mehr Umsatz und mehr Kundschaft bedeuten für die Kölner Innenstadt aber auch: mehr Verpackungsmüll.
Omar Nhas animiert zum Müllsammeln
Laut Stadtordnung sind Imbiss-Betriebe dazu verpflichtet, eine ausreichende Zahl ausreichend großer Müllkörbe aufzustellen und den durch ihren Imbiss-Betrieb entstandenen Müll in einem Radius von 50 Metern selbst zu entsorgen.
Der Betreiber zeige sich kooperativ: Zusätzliches Personal, das den Müll einsammelt, sei abgestellt worden. „Auch zusätzliche Tonnen wurden seitens des Betreibers aufgestellt“, so die Stadt auf EXPRESS.de-Nachfrage.
Zudem motiviert der 32-Jährige über seine Social-Media-Kanäle seine jungen Kunden aktiv zum Müllsammeln. Wer eine volle Tüte eingesammelten Müll bringt, erhält direkten Zutritt zum Laden, ohne sich in die Warteschlange zu stellen, sowie ein halbes Hähnchen-Special, verspricht Nhas.
