Klaus J. Behrendt macht SchlussBallaufs erster „Tatort“-Einsatz war gar nicht in Köln

Klaus J. Behrendt in seinem ersten Tatort-Einsatz als Kölner Kommissar in „Willkommen in Köln“

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Klaus J. Behrendt in seinem ersten Tatort-Einsatz als Kölner Kommissar in „Willkommen in Köln“

Klaus J. Behrendt macht nach 100 Folgen Schluss: Das war der erste Fall von „Tatort“-Kommissar Ballauf.

Für viele Fans gehört er zum Sonntagabend wie der Tatortreiniger zum Verbrechen: Klaus J. Behrendt als Kölner Kommissar Max Ballauf. Doch nach 100 Folgen ist Schluss. Im Herbst 2027 soll der Schauspieler zum letzten Mal als Ermittler im Kölner „Tatort“ zu sehen sein.

Behrendt verabschiedet sich aus persönlichen Gründen. Sein Ziel habe immer festgestanden: 100 Folgen. Nun wolle er einen neuen Lebensabschnitt beginnen und mehr Zeit für sich und seine Familie haben. Für seinen langjährigen TV-Partner ist das ein schwerer Abschied: Dietmar Bär wird als Freddy Schenk weitermachen.

Ballaufs erster Fall war noch nicht in Köln

Viele Zuschauer dürften allerdings nicht wissen: „Willkommen in Köln“ (1997) war nicht Max Ballaufs allererster „Tatort“-Fall. Klaus J. Behrendt spielte die Figur bereits zuvor in Düsseldorf. Auch, wenn er hier erstmals in Köln ermittelte.

Seinen ersten Auftritt hatte Ballauf bereits 1992 im Fall „Der Mörder und der Prinz“. Damals war er noch kein Chef-Ermittler, sondern arbeitete als junger Kommissaranwärter im Team von Hauptkommissar Bernd Flemming. Insgesamt war Ballauf zunächst in acht Düsseldorfer Fällen zu sehen.

Der Start des legendären Kölner Duos

Der entscheidende Neustart folgte 1997: In „Willkommen in Köln“ wird Ballauf nach einem traumatischen Einsatz bei der Drogenfahndung in Miami nach Köln versetzt. Dort soll er die Leitung der Mordkommission übernehmen.

Begeistert ist davon allerdings nicht jeder. Oberkommissar Freddy Schenk hatte selbst auf den Posten gehofft und empfängt seinen neuen Vorgesetzten entsprechend kühl. Noch bevor sich die beiden richtig kennenlernen können, wird im Rhein eine Leiche gefunden. Der erste gemeinsame Fall beginnt.

Die Ermittlungen führen Ballauf und Schenk in die Kölner Drogenszene. Im Mittelpunkt steht die Firma Amalfi, die Heroin offenbar in Fischlieferungen ins Land schmuggelt. Ein ehemaliger Krimineller gerät unter Verdacht – doch Ballauf zweifelt daran, dass der Fall wirklich so einfach ist.

Als die Ermittler dem Drogenring immer näherkommen, eskaliert die Situation. Schenk wird von den Männern des Verdächtigen als Geisel genommen. Ausgerechnet sein neuer Chef muss nun alles daransetzen, ihn zu retten.

Was als schwieriger Start zwischen zwei Rivalen beginnt, endet mit einer ersten Bewährungsprobe. Ballauf und Schenk raufen sich zusammen – und legen damit den Grundstein für eine der bekanntesten Partnerschaften der deutschen Krimigeschichte.

Die Folge „Willkommen in Köln“ wurde am 5. Oktober 1997 ausgestrahlt. Seitdem ermittelten Ballauf und Schenk gemeinsam in zahlreichen Fällen. Mit Behrendts 100. Folge endet nun eine Ära – Schenk bleibt den Fans aber erhalten. (red)