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Krieg in IsraelKölnerin (38) wieder zurück: „Jetzt wurden alle eingezogen“

Das Selfie zeigt die Kölnerin Swetlana Justus in Tel Aviv.

Copyright: privat

Die Kölnerin Swetlana Justus war zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs in Tel Aviv. Das Selfie nahm sie am 11. Oktober 2023 auf.

Aktualisiert:

Die Kölnerin Swetlana Justus befand sich zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs in Israel. Jetzt ist sie zwar wieder in Köln, aber sie macht sich große Sorgen. 

Swetlana Justus aus Köln erlebte den Beginn der verheerenden Angriffe der Hamas auf Israel hautnah mit. Sie befand sich am 7. Oktober 2023 in Tel Aviv, als die Raketen einschlugen.

Sie besuchte zu dem Zeitpunkt Freunde, Freundinnen und Bekannte. Noch als sie vor Ort war, erreichte EXPRESS.de die 38-Jährige am Telefon. Am 11. Oktober 2023 schilderte sie das ganze Drama. Raketen und immer wieder Luftalarm – mehrmals flüchtete sie in die Bunker der Stadt.

Swetlana aus Köln flog mit Lufthansa zurück nach Köln

Inzwischen ist Swetlana wieder in Köln. Am 12. Oktober bekam sie für 300 Euro einen der begehrten Lufthansa-Rückflüge nach Deutschland, am 13. Oktober saß sie dann im Flieger.

Jetzt steht wieder normaler Arbeitsalltag an – doch an Arbeit ist kaum zu denken. „Ich bin froh, wieder hier zu sein, doch meine Gedanken sind immer in Israel. Hoffentlich geht es allen gut“, erzählt Swetlana am 25. Oktober, 18 Tage nach dem Beginn des Krieges, gegenüber EXPRESS.de.

„Ich bin ständig mit den Bekannten in Kontakt“, sagt sie. Aktuell sei die Lage im Norden Israels zwar relativ ruhig, aber die Sorge sei extrem groß.

„Die Familie von meinen Freunden und Freundinnen – also die Brüder und Schwestern – sind jetzt alle eingezogen worden und an der Front. Direkt an der Grenze zum Gazastreifen.“

Israelische Angriffe gegen Tunnelsystem und Waffenlager

Dort laufen die Angriffe weiter. Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben wieder mutmaßliche Terroristen und die Infrastruktur der islamistischen Hamas im Gazastreifen bombardiert.

Ziel der Angriffe seien etwa Tunnel, Kommandozentralen, Waffenlager und Waffen selbst gewesen, teilte das Militär am Mittwoch (25. Oktober) mit.

Attackiert wurden demnach auch Stellungen des Sicherheitsapparats der in dem Küstengebiet herrschenden Hamas. Dieser ist den Angaben zufolge für Überwachung und Inhaftierung von Hamas-Gegnern verantwortlich. (mit dpa)

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