Aufgrund von Krankheitsfällen beim Personal gibt es auch Ausfälle in den Kliniken in NRW. An der Uniklinik Köln müssen nicht dringende OPs verschoben werden.
Krankheitswelle trifft KölnUniklinik: Einzelne OP-Säle können nicht betrieben werden

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Das Foto vom 3. Dezember 2021 zeigt eine Mitarbeiterin auf der Intensivstation der Uniklinik Köln.
Die oft ohnehin von einer dünnen Personaldecke geplagten Kliniken in NRW werden auch in diesem Winter wieder zusätzlich durch Krankheitsfälle beim Personal belastet.
So könnte die Versorgung erkrankter Kinder durch eine RSV-Welle beeinträchtigt werden. Die Universitätskliniken in Essen, Düsseldorf und Köln berichten von vereinzelten Einschränkungen bei Behandlungen.
Kölner Uniklinik – auch Corona weiterhin ein Thema
„Der Krankenstand ist aktuell sehr hoch und es kommt vereinzelt zu Personalengpässen“, teilte etwa ein Sprecher der Uniklinik Köln mit. Tageweise könnten einzelne OP-Säle nicht betrieben werden, nicht dringliche Operationen müssten deswegen verschoben werden.
Krankenhäuser sind demnach wegen typischer Infektionskrankheiten belastet, dazu zählt auch weiter Covid-19.
Die Situation sei jedoch aktuell nicht annähernd vergleichbar mit den ersten zwei Jahren der Corona-Pandemie, teilte der Sprecher der Düsseldorfer Klinik mit.
Laut dem Gesundheitsministerium befürchten insbesondere Kinder- und Jugendmediziner sowie -medizinerinnen, dass eine RSV-Erkrankungswelle (RSV steht für Respiratorische Synzytial-Virus-Infektionen) ähnliche Auswirkungen wie die Welle letztes Jahr haben könnte, wodurch die Versorgung der erkrankten Kinder beeinträchtigt werden könnte. (dpa)
