Kölns Stadtoberhaupt Burmester plant eine andere Strategie für den Umgang mit AfD-Anhängerinnen und -Anhängern.
Kölns OB Torsten BurmesterNeuer Plan für Umgang mit AfD-Wählerinnen und -Wählern

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Torsten Burmester (SPD) ist seit November 2025 im Amt des Kölner Oberbürgermeisters.
Seit November 2025 ist Torsten Burmeser (SPD) neuer Oberbürgermeister von Köln. Gewählt im zweiten Wahlgang, nach Stichwahl gegen die Grünen-Kandidatin Berivan Aymaz. 21,3 Prozent der Menschen hatten im ersten Durchgang für ihn gestimmt.
Als OB hat er nun die Aufgabe, diese weiter zu überzeugen - und viele andere Wählerinnen und Wähler dazuzugewinnen. Nun hat er erklärt, wie sein Umgang mit jenen aussehen soll, die in Köln die AfD gewählt haben - und fordert eine Veränderung.
Burmester über seinen Umgang mit der AfD
„Ich kann als Oberbürgermeister nicht einen beträchtlichen Teil der Bürgerinnen und Bürger aus der Stadtgesellschaft ausschließen, weil sie in einer demokratischen Wahl eine undemokratische Partei gewählt haben“, sagte Burmester im Gespräch mit dem FOCUS. „In Köln wären das bis zu zehn Prozent der Bürgerinnen und Bürger, in anderen Städten noch deutlich mehr.“
Sein Ziel: mit AfD-Wählerinnen und Wählern im Austausch bleiben. „In den Sport- und Karnevalsvereinen, als Stadtgesellschaft.“ Nur so könne man sie überzeugen, „irgendwann auch wieder eine andere Partei zu wählen“.
Ander sieht es aber im Umgang mit den Politikerinnen und Politikern der Partei aus. Burmester deutlich: „Einer politischen Zusammenarbeit mit der AfD erteilt der SPD-Politiker allerdings eine Absage. „Ein Austausch mit den Wählern der AfD bedeutet keine Zusammenarbeit mit ihren Funktionären. Die AfD ist und bleibt eine rechtsextreme Partei, mit der ich politisch nicht zusammenarbeiten möchte.“ (red)
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