Wer in Köln zur Miete lebt, muss tief in die Tasche greifen. Aber wie tief? Eine neue Studie bringt überraschende Erkenntnisse.
37-Prozent-SchockKölns bittere Miet-Wahrheit – diese Zahlen tun richtig weh

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Die hohen Mieten in Köln sind kein neues Thema, viele aktuelle Zahlen aber dennoch erschreckend. Das Symbolfoto wurde im Juni 2023 vom Colonius aus gemacht. Zu sehen ist unter anderem der Kölner Mediapark.

Dass die teilweise horrenden Mieten in Köln ein großes Loch in die Finanzen der Menschen reißen, ist nicht mehr neu. Wie groß das Loch aber ist, das zeigt eine neue Studie – und die Ergebnisse sind erschreckend.
Bei der Studie von „Online Mortgage Advisor“, die am Freitag (11. August 2023) veröffentlicht wurde, wurde das durchschnittliche monatliche Nettogehalt jeder Stadt mit den durchschnittlichen Mietkosten für eine 1-Zimmer-Wohnung in der Innenstadt verglichen – und das jeweils für 2018 und 2022.
Neue Studie: Kölnerinnen und Kölner geben fast 38 Prozent ihres Geldes für Miete aus
Das Ergebnis für Köln: Es geht eindeutig in die falsche Richtung! Mussten die Menschen 2018 noch 32,18 Prozent ihres Gehalts für die Wohnung ausgeben, sind es 2022 schon 37,71 Prozent – die bittere Miet-Wahrheit!
Die Steigerung von 5,53 Prozent wird in den elf untersuchten deutschen Städten nur von Düsseldorf getoppt, dort stieg der Anteil um 7,73 Prozent auf 36,18 Prozent des Gehalts. Weil die Menschen in Düsseldorf im Durchschnitt mehr verdienen, geben sie mit den 36,18 Prozent aber immer noch prozentual weniger Geld für ihre Wohnung aus als in Köln.
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Besonders auffällig in der Studie: In Städten wie Frankfurt (-0,54 Prozent), München (-1,38) Hamburg (-3,40), Stuttgart (-4,01), Nürnberg (-11,70) oder Leipzig (-13,95) ist der prozentuale Anteil sogar gesunken. Die Menschen mussten damit im Vergleich zu 2018 einen kleineren Anteil ihres Gehalts für eine Wohnung ausgeben.
Aber: Der Effekt ist nicht in Nordrhein-Westfalen angekommen. Düsseldorf, Köln und Aachen weisen diesbezüglich die höchsten Anstiege aus, keine der untersuchten Städte in NRW kann einen sinkenden Wert aufweisen.
Insgesamt wurden für die Studie 422 Städte auf der ganzen Welt verglichen. Die Gehälter und Mietpreise sind zur besseren Vergleichbarkeit in US-Dollar angegeben. In Köln liegt das durchschnittliche Nettogehalt demnach bei etwa 2553 Dollar (ca. 2347 Euro, 2018: etwa 2373 Euro).
