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Erneuter GroßeinsatzMann versteckt sich vor Kölner Zoll-Team – Grund wird schnell klar

Mitarbeiter des Zolls sind an Autos auf einem Parkplatz unterwegs.

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Bei einer Razzia des Kölner Hauptzollamtes Mitte Juli 2023 wurde unter anderem ein Mann erwischt, der ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beschäftigt wurde. Unser Symbolfoto zeigt einen Zolleinsatz in Frankfurt a.M. im April 2021. 

Das Kölner Zoll-Team war erneut im Einsatz gegen Schwarzarbeit und für gerechte Löhne. Unter anderem in Köln fanden umfangreiche Kontrollen statt. 

Erst Ende Juni führte das Hauptzollamt Köln Kontrollen in der Gastro-Branche durch – jetzt haben sich die Zöllnerinnen und Zöllner Kfz-Werkstätten, Waschanlagen und Reifengeschäfte vorgeknöpft.

An insgesamt drei Tagen wurden 45 Betriebe kontrolliert und 149 Beschäftigte überprüft, wie das Hauptzollamt am Freitag (21. Juli 2023) bekannt gab. Ein Fokus lag auf Köln. 

Kölner Hauptzollamt im Großeinsatz für gerechte Löhne

Bei dem Großeinsatz ging es um die Aufdeckung von Schwarzarbeit, illegaler Beschäftigung und Mindestlohnverstößen. Mehr als 50 Beschäftigte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Köln führten die Kontrollen durch. 

In Köln nahmen sie acht Betriebe ins Visier, überprüften dort insgesamt 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kontrollen erfolgten auch in Leverkusen, Bonn, in Hürth (Rhein-Erft-Kreis), in Troisdorf, Sankt Augustin und Swisttal (Rhein-Sieg-Kreis), Bergisch Gladbach und Burscheid (Rheinisch-Bergischer Kreis) sowie in Gummersbach (Oberbergischer Kreis). 

Kölner Zollteam kontrolliert Autowerkstatt – Mann versteckte sich

„Zu Beginn der Kontrolle einer Autowerkstatt in Gummersbach versteckte sich ein Mann in einem Lagerraum. Nachdem er gefunden wurde, war der Grund schnell klar“, erzählt Jens Ahland, Sprecher des Kölner Hauptzollamtes.

Der 54-jährige Nordmazedonier wurde ohne Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis beschäftigt. Ein weiterer illegal beschäftigter Mann aus Nordmazedonien im Alter von 24 Jahren wurde in Leverkusen bei Reparaturarbeiten unter einem Fahrzeug angetroffen.

Ahland: „Unsere Ermittlungen richten sich nun in erster Linie gegen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber der Männer. Über die weiteren aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen entscheidet jetzt die zuständige Ausländerbehörde.“ 

Kölner Zoll stellt zahlreiche Verstöße bei Großkontrolle fest

Darüber hinaus wurden bei der Großmaßnahme in insgesamt sieben Fällen fehlende Meldungen zur Sozialversicherung festgestellt. Hierzu werden Ermittlungen aufgenommen. In zwei Betrieben gab es laut Zollsprecher Ahland zudem erste Hinweise darauf, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wird.

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Konkret in Köln seien zwei Autoschrauber/Reifenwechsler aufgefallen, bei denen es Anhaltspunkte für einen Leistungsmissbrauch gäbe. „Es besteht der Verdacht, dass sie zusätzlich Geld vom Jobcenter beziehen“, erklärt Ahland gegenüber EXPRESS.de. In einem weiteren Kölner Fall lägen Hinweise auf Scheinselbstständigkeit vor. 

Auch bei der Kontrollaktion am 30. Juni konnte der Kölner Zoll zahlreiche Verstöße, unter anderem in Sachen Schwarzarbeit, aufdecken. Damals stand Bars und Restaurants in Köln und im Umkreis im Fokus. Bei mehr als jeder/jedem dritten Beschäftigen wurden Verstöße festgestellt. 

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