Sehen Sie auch das Symbol? Kölner erkennt „Nazi-Felge“ an Opel und ist fassungslos

Opel_Felge_Hakenkreuz

Ein EXPRESS-Leser war entsetzt, als er diese Felgen sah.

Köln – Über das Design von Autos und dem dazugehörigen Zubehör lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch was ein EXPRESS-Leser jetzt an einem Auto sah, ließ ihn fassungslos zurück.

Felge erinnert an verbotenes Symbol

Der Kölner sah an einem Opel eine Felge, die ihn direkt an ein längst in Deutschland verbotenes Symbol erinnerte. Und tatsächlich, bei genauerem Hinsehen erinnert die Felge an ein Hakenkreuz.

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Zugegeben, man muss es auch gewissermaßen sehen wollen. Aber hat man es einmal gesehen, kann man es nie wieder nicht sehen.

Was dabei vor allem verwundert: Das Thema ist für den Autohersteller kein neues. Bereits 2017 berichteten mehrere Nachrichtenportale über das irritierende Design der Felge des Modell „Crossland X“.

Opel: Thema ist bekannt

Damals teilte eine Facebook-Userin ein Bild der Felge und sorgte damit für eine heiß umstrittene Debatte. Auch sie hatte das Design an das Hakenkreuz-Symbol, dass für die Gewaltherrschaft und die Verbrechen des Nationalsozialismus steht, erinnert.

Opel selbst äußerte sich 2017 gegenüber der „Allgemeinen Zeitung“ aus Mainz eindeutig. „Eine – aus unserer Sicht nicht vorhandene - Ähnlichkeit ist natürlich in keinster Form beabsichtigt“, so ein Sprecher des Rüsselsheimer Autobauers gegenüber der Zeitung.

Opel hält an Felge fest

Der Sprecher betonte damals zudem, dass Opel ein weltoffenes und internationales Unternehmen sei und sich selbstverständlich gegen jede Form von Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung stelle.

Der Automobilhersteller hält trotz der Kritik weiter an dem Modell fest und bietet es weiterhin als Standard-Ausstattung an.

Ähnlich wie bereits 2017 äußert sich ein Opel-Sprecher auch jetzt gegenüber EXPRESS. „Aus unserer Sicht ist keine Ähnlichkeit vorhanden und auch in keiner Form beabsichtigt,“ so der Sprecher des Autoherstellers.

Opel-Felge sorgt auch in NRW für Diskussionen

Auch für den Anbieter Stadtmobil Rhein-Ruhr CarSharing in Essen wurde das genannte Modell zum Thema. Wie „Der Westen“ 2018 berichtete, habe sich der Anbieter bereits kurz nach der Einführung bei Opel beschwert und weitere Bestellungen storniert.

Da die Felge zur Standard-Ausstattung gehöre und man immer die Serienfelge nehme, würde man dann das Auto nun gar nicht mehr nehmen, erklärt das Unternehmen weiter.

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Das Unternehmen stellte einen Tag nach der Berichterstattung mit einem Statement aber auch klar: „Der Hype um die Felge ist vollkommen übertrieben. Es ist aber leider nicht zu leugnen: wer dort ein Hakenkreuz sehen will, wird es dort sehen.“ (cho)

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