Kölner Heumarkt Attacke auf „Ice Cream United“ – Poldi: „Haben mit Tischen geworfen“

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Vor Lukas Podolskis Eisdiele am Heumarkt kam es am Donnerstagabend, 2. Juli, zu einem Einsatz von Polizei und Sanitätern.

Köln – Zwei Männer haben am frühen Abend den Betreiber einer Eisdiele in dem Kölner Laden am Heumarkt attackiert.

Wie die Polizei auf Anfrage mitteilte, seien die Personen mit der Absicht in die Eisdiele gegangen, dem Betreiber Schaden zuzufügen.

Der Eisdielen-Betreiber soll sich laut Polizei daraufhin mit einer Holzstange verteidigt haben.

Kölner Heumarkt: Schlägerei in Podolski-Eisdiele

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Um 18.29 Uhr ging bei der Polizei der Notruf ein. In der Eisdiele „Ice Cream United“, deren Inhaber Ex-FC-Profi Lukas Podolski ist, kam es zur Schlägerei.

Ernsthaft verletzt wurde laut Polizeisprecher jedoch niemand, Rettungssanitäter waren dennoch im Einsatz.

Die Polizei hat die beiden Angreifer vorläufig festgenommen. Gegen sie wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Bei einem Tatverdächtigen wird zusätzlich eine Blutprobe genommen, da der Verdacht besteht, dass er Drogen oder Alkohol konsumiert hat.

Lukas Podolski spricht über Attacke auf „Ice Cream United“

Weltmeister Poldi erklärte dem EXPRESS am Abend, dass drei Personen im Umfeld der Eisdiele Passanten angepöbelt hätten. „Unser Nachbar hat versucht, zu schlichten und die Situation zu beruhigen.“ Dann sei das ganze eskaliert, „sie haben mit Tischen um sich geworfen und Krawall gemacht.“

Der Unternehmer, der in Köln neben mehreren Eisdielen auch mit seiner Mangal-Dönerkette aktiv ist, fordert, dass gehandelt wird.

„Es ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Die Stadt sagt immer, sie kümmert sich um die Probleme, aber es kann doch nicht sein, dass an schönen Ecken Kölns Leute offen Drogen konsumieren, besoffen rumpöbeln und vieles mehr. Was für ein Bild gibt die Stadt denn da ab? Das sind Orte, wo viele Touristen verkehren, wo sich auch die Kölner wohl- und sicher fühlen möchten. Da muss endlich etwas passieren, da muss die Stadt auch mal durchgreifen. So kann es jedenfalls nicht weitergehen, diese Zustände sind nicht mehr haltbar.“ (ach/red/mab)

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