Vor dem NS-Dokumentationszentrum ist eine übel riechende Flüssigkeit vergossen worden.
Kölner Gedenkstätte bleibt geschlossenStinkende Flüssigkeit vergossen – „Gezielter Angriff“

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Vor dem Eingangsbereich des NS-Dokumentationszentrums haben Unbekannte in der Nacht eine übel riechende Flüssigkeit vergossen. (Archivfoto)
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Vor dem Eingangsbereich des NS-Dokumentationszentrums haben Unbekannte in der Nacht eine übel riechende Flüssigkeit vergossen. Vermutlich handelt es sich um Buttersäure oder eine ähnliche Substanz.
Die Verunreinigung und der beißende Geruch wurden gegen 8.20 Uhr entdeckt. Die Stadt Köln erstattete sofort Anzeige bei der Polizei. Diese sucht nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten.
„Gezielter Angriff auf die Gedenkstätte“
„Ohne den polizeilichen Ermittlungen vorgreifen zu wollen, müssen wir den Vorfall als gezielten Angriff auf die Gedenkstätte und die Erinnerungskultur zum Nationalsozialismus in Köln begreifen. Wir verurteilen den Angriff scharf und werden uns davon nicht einschüchtern lassen“, sagte Dr. Henning Borggräfe, Leiter des NS-Dokumentationszentrums.
Aufgrund der Bedeutung des Objektes, kümmert sich laut Polizei der Staatsschutz um den Fall.
Die Gedenkstätte bleibt am Freitag (16. Oktober) geschlossen. Wann die Gedenkstätte am Appellhofplatz wieder öffnen kann, ist unklar.
Am Vorabend hatte im NS-Dokumentationszentrum noch eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Was folgt aus der AfD-Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln?“ stattgefunden. Ob es einen Zusammenhang mit dieser Veranstaltung gibt, ist Teil der Ermittlungen der Polizei. (red)
