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Problem-Zone Kalk Kölner Anwalt sorgt sich um sein Veedel

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Rechtsanwalt Dr. Christof Miseré (55) auf der Kalker Hauptstraße. Foto: Weiser

Köln  – Ein Anwalt sorgt sich um sein Veedel. Seit vielen Jahren  betreibt Dr. Christof Miseré (55) seine Kanzlei auf der Kalker Hauptstraße. Er berichtet von täglichen Übergriffen auf die Bevölkerung, von Senioren, die sich abends nicht mehr auf die Straße trauen.

Der Jurist ist sich sicher: „Wenn das  so weitergeht, dann knallt es irgendwann. Und zwar gewaltig.“ „Kalk ist seit Jahrzehnten multikulturell geprägt, doch die Flüchtlingswelle bereitet dem Stadtteil große Probleme“, sagt der Anwalt.

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Im Bereich der Haltestelle Trimbornstraße stoppten Flüchtlinge einen Zug und sprangen raus.

Ein Ausgangspunkt: der 1. November 2015. Wie die Bundespolizei dem uns bestätigte, wurde an dem Tag an der Trimbornstraße ein Flüchtlingszug per Notbremse gestoppt. 

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„Eine unbekannte Anzahl von Personen hat dabei den Zug verlassen“, sagt Sprecher Frank Freund.

Dutzende Flüchtlinge sollen abgehauen und unregistriert in Kalk untergetaucht sein. „Seit diesem Tag ist in Kalk eine deutliche Erhöhung von Straftaten festzustellen“, sagt Anwalt Miseré.

Anwalt Dr. Christof Miseré

„Kalk ist seit Jahrzehnten multikulturell geprägt, doch die Flüchtlingswelle bereitet dem Stadtteil große Probleme. Wenn das  so weitergeht, dann knallt es irgendwann. Und zwar gewaltig.“

Gruppen junger südländischer Männer stünden vor allem abends in den Seitenstraßen. „Keiner weiß, wer sie sind“, so Miseré, der auch im Vorstand des Kalker Bürgervereins ist.

Trickdiebstähle seien an der Tagesordnung. „Vor einer Woche habe ich beobachtet, wie drei junge Männer einer Frau auflauerten, die gerade ihr Auto geparkt hatte“, erzählt uns ein italienischer Gastronom.

Sie hatten es auf Laptop und Handy der Frau abgesehen. Als Anwohner einschritten, flüchteten die Diebe.

Die Menschen sind beunruhigt

„Die italienische Bevölkerung in Kalk ist in großer Aufruhr“, sagt Miseré. Viele würden aufrüsten, Waffen bei sich tragen. Der Kalker Gastronom wird dabei sehr deutlich: „Wir brauchen keine Polizei, die macht sowieso nichts. Wenn diese fremden Männer uns angreifen sollten, dann wehren wir uns.  Dann liegen hier in Kalk irgendwann 50 Leichen auf der Straße.“

Anwalt Christof Miseré fordert die  Polizei auf, die unbekannten Männer zu kontrollieren und zu registrieren.  Um den ganz großen Knall zu verhindern. Wir befragten die Polizei zu den Vorkommnissen in Kalk – dort steht auch das Polizeipräsidium.

Polizeisprecherin Natalie Stach widerspricht dem Anwalt. Man habe in den vergangenen Wochen nicht mehr Straftaten im Kalk registriert. Dass Personen aus dem besagtem Flüchtlingszug getürmt sind,  war der Behörde  nach eigenen Angaben nicht bekannt. Dies steht allerdings im Bericht der Bundespolizei.

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